Die Linke Medienakademie 2009

Vier Tage, über 100 Veranstaltungen, über 500 linke Medienschaffende: Das ist die Linke Medienakademie 2009. Bereits zum sechsten Mal treffen sich in Berlin Menschen aus ganz unterschiedlichen Spektren, um gemeinsam zu diskutieren, sich auszutauschen und zu lernen.

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Debatte, Networking, Weiterbildung – all das soll die Linke Medienademie (LiMA) leisten. Was ist daran besonders? Veranstaltungen, auf denen über Medien diskutiert wird, gibt es bereits. Treffen, auf denen man sich mit anderen Medienschaffenden austauscht, ebenfalls. Und auch Fortbildungskurse sind nichts Neues. Aber alles zusammen auf einem Kongress? „Das ganze Paket zusammen, das ist die LiMA“, sagt Christoph Nitz, der die Akademie vorbereitet und organisiert.

In der deutschen Medienlandschaft gibt es nichts Vergleichbares, sagt er. Ob die LiMA dann eine Marktlücke schließt? „Wenn man neoliberal denkt, ja.“ Dafür sprechen auch die Zahlen der Teilnehmenden aus den letzten Jahren: „Bei der ersten Akademie waren wir zwölf Teilnehmer und zwei Teamer“, erinnert sich Nitz. Jahr für Jahr sind mehr Leute gekommen, im letzten Jahr waren es schon 300. Dieses Jahr soll der Sprung über die 500er-Marke gelingen. „Wir hoffen auf 550 bis 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

Zu dem Erfolg trägt sicherlich auch das breite Spektrum der Veranstaltungen bei. Man kann lernen, wie man Podcasts macht, man kann die Redaktion der Tageszeitung taz besuchen, oder man kann darüber diskutieren, ob die Medien die Politik steuern oder umgekehrt. Für alle ist etwas dabei – ob als Medien-Anfängerin, Fortgeschrittener oder professionelle Medienmacherin.

Dieses Jahr gibt es für Jugendliche und Junggebliebene bis 35 Jahre zusätzlich die „LiMAcampus“. Schon am Donnerstag werden hier zusätzliche Veranstaltungen angeboten – von Ad-Busting bis Zeitungsdesign. Auch utopia-Redakteurinnen und -Redakteure werden dort teilnehmen.

www.linke-medienakademie.de

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