Deutsche Bank gibt mehr Kredite

Gutes Geschäft in Berlin

Von Felix Werdermann

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BERLIN. Die Deutsche Bank hat in der Region Berlin leicht zugelegt. Das Geschäftsvolumen wuchs im Jahr 2009 um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nun knapp 11,4 Milliarden Euro. Die Anzahl der Privat- und Geschäftskunden blieb mit 632 000 etwa konstant. Das Geldinstitut sprach von einem „extremen Vertrauensgewinn“, man habe die „starke Marktposition“ in der Hauptstadt weiter ausbauen können.

Kunden achten auf Sicherheit

Dazu beigetragen hat unter anderem die erhöhte Kreditvergabe an mittelständische Kunden. Diese ist gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen. Die Berliner Wirtschaft sei zwar in einer „schwierigen Phase“, sagte Harald Eisenach, der in der Region Nordost für Firmenkunden zuständig ist. Verglichen mit anderen Standorten in Deutschland ständen die Berliner Unternehmen aber gut da – unter anderem, weil sie nicht so sehr auf den Export angewiesen seien.

Eine Kreditklemme sehe er nicht, sagte Eisenach. Es gebe keinerlei Restriktionen bei der Kreditvergabe an bestimmte Branchen, betonte er. Es werde jeder Kunde einzeln bewertet. Die Netto-Kosten für Kredite hätten sich wegen der geringeren Zinsen nicht erhöht. Die Vertragsbedingungen seien jedoch verschärft worden.

Bei den Privatkunden habe vor allem der „Wunsch nach Transparenz, Sicherheit und Stabilität“ im Vordergrund gestanden, berichtete die Bank. Einen Boom gab es bei der Baufinanzierung: Die Zahl der abgeschlossenen Verträge stieg um 25,7 Prozent.

Originalquelle: berliner-zeitung.de

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