Archiv für September 2010

Protest gegen Merkels Atomgipfel

500 Menschen demonstrierten vor dem Kanzleramt gegen die geplante Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke. Drinnen diskutiert Angela Merkel mit ihren Ministern sowie den Fraktions- und Parteichefs von Union und FDP. Gabriel kündigt an, Merkels Atom-Entscheidung rückgängig zu machen, sollte Rot-Grün wieder an die Regierung kommen.

Von Felix Werdermann und Michael Schulze von Glaßer

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„Wir brauchen eine Debatte um die Verkürzung statt um die Verlängerung von AKW-Laufzeiten.“ Christoph Bautz steht vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Der Geschäftsführer vom Campact-Netzwerk redet auf einer Kundgebung gegen Atomkraft. Besonders groß ist sie nicht, etwa 500 Menschen sind gekommen. Aber sie könnte zum entscheidenden Zeitpunkt stattfinden. (mehr…)

„Der Castor beginnt in Australien“

Für den australischen Umweltschützer Dave Sweeney ist der Abbau von Uran das größte Problem. Längere AKW-Laufzeiten liessen nur die heimische Uranindustrie boomen, sagt er.

Interview: Felix Werdermann

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Dave Sweeney, 48, ist Uranexperte der australischen Umweltorganisation Australian Conservation Foundation. Momentan reist er durch Europa, um mit Politikern und NGO-Vertretern zu diskutieren.

taz: Herr Sweeney, strahlender Müll, Sicherheitsrisiken – für Sie sind das nicht die wichtigsten Argumente gegen längere Reaktorlaufzeiten? Warum nicht? (mehr…)

Geld gespart mit Gratisglühbirne

Seit eineinhalb Jahren kommen Stromsparhelfer in einkommensschwache Haushalte. 30.000 haben das Angebot bis jetzt genutzt, die weitere Finanzierung ist ungewiss.

von Felix Werdermann

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Manchmal ist Klimaschutz auch mit wenig Geld möglich: Bei dem Programm „Stromspar-Check“ erhalten einkommensschwache Haushalte eine kostenlose Beratung und Gratisglühbirnen. Am Donnerstag zogen die Träger eine Zwischenbilanz: Bislang haben sich über 30.000 Haushalte beteiligt, zu Jahresende werde die Zielmarke von 34.000 voraussichtlich übertroffen. Wie es danach weitergeht, ist aber noch unklar. (mehr…)

Wikileaks: Die Durchleuchter durchleuchten

Eine neue Webseite will die Geheimnisse um Wikileaks aufklären. Wenn Wikileakileaks mehr als ein Scherz ist, könnte es dem Wikileaks-Prinzip tatsächlich gefährlich werden

von Felix Werdermann

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Mehr Transparenz geht immer, zumindest im Netz. Die Internetseite Wikileaks – bekannt für die Veröffentlichung offizieller Geheimdokumente – wird nun selbst zur Zielscheibe. Die Macher des US-Website gawker.com wollen die Geheimnisse von Wikileaks lüften und fahnden nun unter www.wikileakileaks.org nach Hinweisen. Das neue Projekt könnte im schlimmsten Fall zum Todesurteil für Wikileaks werden, bislang ist es aber vor allem eines: albern. (mehr…)