Archiv für November 2011

Schneller Studienabschluss

Wer schnell durch sein Bachelor– und Master-Studium kommen möchte, soll das machen. Ent­schei­dend ist, was man draus macht. Ein Plädoyer.

Von Felix Werdermann

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Ich war angeb­lich ein Ver­suchs­ka­nin­chen. Als ich mein Stu­dium begonnen habe, konnte ich wählen – zwi­schen Bachelor-Master und Staats­ex­amen. Ich habe mich für das Bachelor-Studium ent­schieden und wurde dafür arg­wöh­nisch beäugt. Wie kann man sich frei­willig in dieses zwangs­ver­schulte System ein­glie­dern, das alle Studis durch ihr Stu­dium hetzt?

Einige poli­tisch inter­es­sierte Freunde erzählten mir, dass mit der Ein­füh­rung der modu­la­ri­sierten Stu­di­en­gänge das Ende der Uni­ver­sität, wie wir sie kennen, bevor­stünde. Das freie, selbst­be­stimmte Stu­dium ist nicht mehr mög­lich; hoch­schul­po­li­ti­sches Enga­ge­ment wird vom stän­digen Leis­tungs­druck erstickt. (mehr…)

SPD will strengere Auflagen für Fracking

Mehr Öffentlichkeitsbeteiligung, mehr Trinkwasserschutz und unbegrenzte Haftung der Bohrfirmen: Die SPD fordert mehr staatliche Kontrolle bei der Gewinnung unkonventionellen Erdgases. Das Bergbaugesetz müsse reformiert werden, bis dahin sollen die Bundesländer keine Probebohrungen erlauben.

Von Felix Werdermann

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Die SPD fordert strengere Umweltauflagen für die Gewinnung unkonventionellen Erdgases. Bei dem sogenannten Fracking sei die „Bedeutung des Trinkwasserschutzes grundsätzlich als prioritär einzustufen“, fordert die Bundestagsfraktion in einem Antrag, der heute im Umweltausschuss diskutiert wird. In Trinkwasser-Gewinnungsgebieten solle die umstrittene Fördermethode ganz verboten werden. (mehr…)

Umweg über Philippsburg

Ist Gorleben als Endlager noch verhinderbar? Vor dem für Ende November geplanten Castortransport streiten auch die AKW-Gegner

Von Felix Werdermann

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Der Bundesumweltminister hat eine „Konsensstimmung“ in der Atommüllfrage ausgemacht – und die will Norbert Röttgen jetzt „für eine gemeinsame Endlagersuche“ nutzen. Kommende Woche will er mit den Ministerpräsidenten das weitere Vorgehen besprechen. Durch den Ausstieg aus dem Atomausstieg ist wieder Schwung in die Debatte um Zwischen- und Endlagerung gekommen. Das führt zu Annäherungen, aber auch zu neuen Fronten.

In der Umweltbewegung etwa rumort es. Greenpeace wirbt mittlerweile für einen Castortransport zum Zwischenlager neben dem baden-württembergischen AKW Philippsburg, was die südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen empört. Sie werfen der Organisation vor, der Atomindustrie „aus der Patsche zu helfen“. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Strahlenmüll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague Ende November doch wieder nach Gorleben gekarrt. Doch die Differenzen zeigen, wie unterschiedlich die AKW-Kritiker mit einer neuen Lage umgehen. (mehr…)

Piraten sorgen sich um ihren Ruf

Wie kommentiere ich zivilisiert im Netz? Die Piratenpartei hat für ihre Mitglieder jetzt ein paar Tipps zusammengetragen, um die Außendarstellung zu optimieren

Von Felix Werdermann

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Man sollte meinen, dass Anhänger der Piratenpartei wissen, wie man sich im Netz verhält. Anscheinend haben jedoch einige Probleme mit dem zivilisierten Umgang, wenn sie auf Blogs oder in Foren Kommentare schreiben. Anders lässt sich kaum erklären, warum im parteieigenen Wiki nun ein „(Pi)Ratgeber“ zum Online-Kommentieren zu finden ist. (mehr…)