Archiv für Januar 2014

Suche Journalisten, biete Gratis-Luxusreise

Viele Journalisten lassen sich gerne von Konzernen zu Pressereisen einladen und schreiben Jubelartikel. Die Leser erfahren davon meist nichts. Muss der Staat eingreifen?

Von Felix Werdermann

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Sind Journalisten käuflich? Der Stahl-Konzern ThyssenKrupp hat sie jahrelang zu Luxusreisen eingeladen: Flüge in der ersten Klasse, Übernachtungen im Fünf-Sterne-Hotel, mehrtägige Safaris. Manch eine Reise soll 15.000 Euro pro Person gekostet haben, alles allein gezahlt von ThyssenKrupp.

Als die Welt darüber berichtete, führte das zu einem kleinen Skandal. Nun, etwa ein Jahr später, gab es eine kleine Premiere: Erstmals veranstalteten der Deutsche Presserat und der Deutsche Rat für Public Relations eine gemeinsame Diskussion – zu Praxis und Problemen von Pressereisen. Nur: Geändert hat sich seit der ThyssenKrupp-Affäre fast nichts. Noch immer ist es gang und gäbe – vor allem im Wirtschafts-, Auto- und Reisejournalismus –, dass sich Journalisten von Unternehmen und Verbänden einladen lassen und anschließend wohlwollend berichten. (mehr…)

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