Archiv für Dezember 2015

Von der Utopie zur Expertokratie

Im Buch „Homo rapiens rapiens“ plädiert Helder Yurén für eine Welt ohne Herrschaft. Doch seine Zukunftsvision könnte unschöne Nebenwirkungen haben

Eine Rezension von Felix Werdermann

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In der Freitag-Community gibt es einen Autor, der regelmäßig durch interessante Beiträge auffällt, die allerdings nie in den Community-Empfehlungen auftauchen. Das hat einen einfachen Grund: Die Texte sind fast durchgängig in Kleinbuchstaben verfasst – was die Online-Redaktion von einer Empfehlung abhält. Helder Yurén aber macht einfach weiter. Auch sein neuestes Buch „Homo rapiens rapiens“ ist kleingeschrieben – ohne Rücksicht auf Konvention und Lesegewohnheit. (mehr…)

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Freundschaft? Wuff, wuff!

Die „Geschichte vom frechen Hund“ erklärt kleinen Kindern, warum es nicht nur ethisch korrekt, sondern auch in ihrem eigenen Interesse ist, freundlich zu sein

Eine Rezension von Felix Werdermann

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Weihnachten gilt als das Fest der Nächstenliebe. Wie man Kindern ein friedliches Miteinander auch ohne religiösen Klimbim näher bringen kann, zeigt die „Geschichte vom frechen Hund“. (mehr…)

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Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Auf dem Pariser Klimagipfel wurden tolle Ziele beschlossen. Lenken sie bloß davon ab, dass es auch in Zukunft an der Umsetzung hapert und immer noch zu viel CO2 ausgestoßen wird?

Von Felix Werdermann

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Was war der Jubel groß, als auf der Klimakonferenz in Paris das neue Abkommen beschlossen wurde. Selbst Umweltschützer sind begeistert. Endlich gibt es einen Vertrag, der das Kyoto-Protokoll ablöst, der alle Staaten in die Pflicht nimmt und der sogar noch fordert, die Erwärmung auf 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen. Aber kann der Freudenrausch nicht auch den Blick versperren? Lenkt das tolle 1,5-Grad-Ziel vielleicht davon ab, dass in Wirklichkeit sogar das 2-Grad-Ziel verfehlt wird? Selbst wenn alle Länder ihre nationalen Klimaschutzpläne komplett umsetzen, läuft es auf ungefähr 3 Grad hinaus. (mehr…)

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Kein Grund für Überschwänglichkeit

Selbst Umweltschützer jubeln über das Pariser Klimaschutz-Abkommen. In der Tat wurden Erfolge erzielt, doch die Beschlüsse haben ihre Haken

Von Felix Werdermann

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In Paris wurde ein neues Klimaabkommen beschlossen und selbst Umweltschützer sind begeistert. „Der internationale Klimaschutz hat einen großen Sprung nach vorn gemacht“, sagt etwa Regine Günther vom WWF Deutschland. Greenpeace ist etwas zurückhaltender. „Paris gibt der Welt Hoffnung“, sagt deren Klimaexperte Martin Kaiser. „Doch der Text ist übersät mit den Fingerabdrücken von Industrielobbyisten, die unseren Planeten und seine Atmosphäre zerstören.“ In der Tat gibt der Vertrag Grund zur Hoffnung, dass der Planet noch gerettet wird – aber keinen Grund zu überschwänglicher Freude. (mehr…)

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Zum Erfolg verdammt

Ein vorteilhaftes Abkommen für alle Staaten ist auf dem Klimagipfel in Paris erreichbar. Aber wird es auch gerecht sein?

Von Felix Werdermann

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Katar hat den höchsten CO2-Ausstoß der Welt. Jedenfalls, wenn man ihn pro Kopf berechnet. Im Durchschnitt verursacht dort jeder Mensch 40 Tonnen Kohlendioxid im Jahr, mehr als vier Mal so viel wie in Deutschland. Trotzdem muss Katar keinen Klimaschutz betreiben. Laut Kyoto-Protokoll zählt der monarchistische Staat im Nahen Osten nämlich zu den Entwicklungsländern – und die dürfen bisher so viele Treibhausgase in die Luft pusten, wie sie wollen. Allerdings ist Katar bekanntlich gar nicht arm. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei rund 100.000 US-Dollar pro Kopf, reicher sind nur Luxemburg und Norwegen. Weil Katar aber als Entwicklungsland gilt, kann es sogar noch Geld für die Anpassung an Folgen der Erderwärmung bekommen. Die anderen Staaten müssen zahlen. Gerechtigkeit sieht anders aus. (mehr…)

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Ausgewiesener Lobbyismus

Endlich ist öffentlich bekannt, welche Interessenvertreter im Bundestag ein- und ausgehen. Doch das reicht nicht. Wir brauchen ein Lobbyregister mit mehr Informationen

Von Felix Werdermann

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Urlauber müssen stundenlang anstehen, Lobbyisten dürfen direkt in den Bundestag. Mit einem Hausausweis haben sie freien Zugang zu sämtlichen Abgeordnetenbüros und können sich ungestört für ihre Interessen einsetzen, ganz unauffällig hinter verschlossenen Türen. Der Öffentlichkeit war bislang nicht einmal bekannt, wer überhaupt einen Hausausweis besitzt. Das hat sich nun geändert, allerdings erst durch ein Gerichtsurteil, das der Tagesspiegel erwirkt hat. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich bis zuletzt gegen Transparenz gesträubt – erfolglos. Doch gut ist es damit noch lange nicht. Das System muss grundlegend reformiert werden. (mehr…)

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