Archiv der Kategorie 'Sonstige'

Ein Atommüllkonzept mit Rissen

Vor 30 Jahren galt in Schweden ein Atommüll-Endlager im Urgestein als sichere Lösung. Doch neue Forschungsergebnisse stellen das Konzept in Frage.

In den Tiefen der Ozeane versenken oder einfach ins Eis der Antarktis packen. Angesehene ForscherInnen waren es, die vor vier Jahrzehnten in Schweden beim dortigen Einstieg ins Zeitalter der Atomenergie solche Vorschläge präsentierten, wie man den beim Betrieb von Atomkraftwerken anfallenden radioaktiven Müll loswerden sollte. Wird in einigen Jahren das jetzt offiziell verfolgte Endlagerkonzept als ähnlich unwissenschaftlich und verantwortungslos bestaunt oder verurteilt werden müssen, wie diese Lösungsvorschläge?

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Wo bleibt der Aufschrei der Atomkraftgegner?

Nach dem Strompreis-Schock ist die Kernenergie wieder salonfähig. Wo bleibt der Aufschrei der Anti-AKW-Bewegung? In Hamm, wo einst ein Reaktor-Unfall Tausende auf die Straße trieb, schlummert sie noch. Doch Atomkraftgegner sind sicher: Bald könnte ein neuer „Volksaufstand“ ausbrechen.

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Wie grün sind Sie wirklich, Frau Roth?

Die Grünen-Vorsitzende will im Bund wieder an die Macht. Aber längst nicht um jeden Preis: Die SPD ist ihr zu altbacken, die Union hat zu wenige Ole von Beusts, und die FDP ist nicht liberal genug. Ein Gespräch über die reine Lehre grüner Politik, „Klima-Queen“ Merkel und das Altern.

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Bildung ist keine Frage der Moral

Angela Merkel hat die Bildungsrepublik ausgerufen. Derzeit reist die Kanzlerin durch Kindergärten, Schulen und Universitäten. Am 22. Oktober soll dann ein Bildungsgipfel in Dresden den richtigen Weg in die Wissensgesellschaft weisen. Dank internationaler Vergleichsstudien wie Pisa und darauf aufbauenden aktuellen Studien herrscht unter Forschern inzwischen ein breiter Konsens, wie Leistung und Chancengerechtigkeit des Systems verbessert werden können.

Drei Prinzipien sind von zentraler Bedeutung: Mehr Geld am Anfang, weniger am Ende. Bildung muss sich lohnen. Mehr Autonomie und Wettbewerb.

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Die Artenvielfalt der Aktivisten

Es klatscht, wenn der Knüppel den blutüberströmten Körper trifft. Jedem Hieb folgt ein Schrei; ein Brüllen zuerst, später nur mehr ein Wimmern. Daneben skandieren Tierrechtsaktivisten „Stopp Killing“. Es ist eine Demonstration gegen Robbenjagd. Der Wiener Aktivist im Planschbecken voller Kunstblut stöhnt, während sein Kollege im schwarzen Fischerdress ein Messer zückt.

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Atomkraftgegner: „Da braut sich eine große Wut zusammen“

Die neue Atomdiskussion ruft auch die Anti-AKW-Bewegung wieder auf den Plan. Jahrzehnte nach dem letztlich erfolgreichen Kampf gegen das Atomkraftwerk in Wyhl am Kaiserstuhl und die geplante Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf in der bayerischen Oberpfalz formiert sich neuer Widerstand bei Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen. Im Herbst ist eine bundesweite Demonstration am Zwischenlager Gorleben anlässlich des nächsten Castor-Transports geplant. Und auch am Atommeiler in Biblis soll es eine Aktion geben.

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„Viele Mogeleien“

Haben Radios Polit-PR-Beiträge als journalistische Beiträge ausgestrahlt? Sandra Müller von der Initiative Fair Radio sagt: „Es wird viel vorgegaukelt“

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So bleiben Sie Atomkraftgegner

Atomkraft ist Teufelszeug. Davon sind Sie überzeugt, seit Sie politisch denken können. Natürlich sehen das Ihre Freunde genauso, und selbst Ihre kreuzbrave Tante und Ihren stockkonservativen Schwiegervater konnten Sie auf Ihre Seite bringen. Mit guten Argumenten: Harrisburg und vor allem Tschernobyl haben Sie in der Überzeugung gestärkt, dass die Risikotechnologie der Atomspaltung keine Zukunft hat. Zumal die Entsorgung ungelöst ist.

Doch plötzlich ändert sich etwas. Menschen, die Sie immer für mündig und intelligent hielten, denken plötzlich darüber nach, dass man vielleicht doch die Laufzeiten der Atommeiler in Deutschland verlängern könnte. Manch einer, der bislang klare Ansichten zum Thema Atom hatte, beginnt plötzlich zu zweifeln.

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Menschenrechte: „Der Westen ist kein Vorbild“

In Lateinamerika und Asien gewinnen Menschenrechte an Bedeutung, sagt Amnesty-International-Generalsekretärin Khan. Im Westen klafften Anspruch und Realität oft auseinander.

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Reich und schlecht informiert

Der andauernde Niedergang Italiens hat viele Ursachen. Ein Faktor aber erschwert die Lösung aller Probleme: das Mediensystem. Seit Jahrzehnten ähnelt Italien einem Menschen, der so kurzsichtig ist, dass er die Brille nicht mehr findet. Dadurch wird alles schwierig.

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