Archiv der Kategorie 'Berliner Zeitung'

Musik à la carte

Beim Internet-Fernsehsender tape.tv kann man sich sein Video-Programm individuell zusammenbasteln

Von Felix Werdermann

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Gibt es etwas Schöneres als ein verregnetes Wochenende? Conrad Fritzsch kann sich dann zumindest über einen rasanten Anstieg der Nutzerzahlen freuen. „Wenn es sonntags regnet, brennen bei uns die Server“, sagt der Geschäftsführer des Berliner Internet-Fernsehsenders tape.tv. Tausende sehen sich dann im Internet die Musikvideos an. Früher gab es dafür MTV oder Viva, heute klicken viele auf www.tape.tv. (mehr…)

Die iPad-Alternative aus Berlin

Zum Start des iPad kündigt eine Softwarefirma aus der Hauptstadt ein Konkurrenzprodukt an

Von Felix Werdermann

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BERLIN. Auf dem Flur werden Umzugskisten geschleppt. Auf der fünften Etage wird bald wieder genug Platz sein, denn einige Mitarbeiter ziehen nach unten, in den zweiten Stock. Für sie geht es abwärts, weil es für das Unternehmen aufwärts geht: 170 Menschen arbeiten inzwischen für die Berliner IT-Firma Neofonie, Tendenz steigend. Früher reichte die Terrasse mit Blick auf die Universitätsklinik Charité noch für die Betriebsfeiern, heute müssen dafür eigens Räume angemietet werden.

In der Unternehmenszentrale am Robert-Koch-Platz entsteht die digitale Welt von morgen – zumindest ein Stück davon. Neueste Entwicklung: das WePad. Man könnte sagen: die deutsche Variante des iPads, das der US-Hersteller Apple soeben herausgebracht hat. Wie das iPad wird man diesen Computer durch das Berühren des Bildschirms bedienen. Im Internet sind zwar schon ein paar Bilder vom WePad zu sehen, der Öffentlichkeit wird es aber erst am 12. April vorgestellt.
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Blutiger Schokoriegel

Nestlé nimmt einen Anti-Spot von Greenpeace aus dem Netz – und schießt damit ein Eigentor

Von Felix Werdermann

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BERLIN. Es ist halb elf am Morgen. Der Büroangestellte gähnt. Dann greift er zum Kitkat. Doch in der roten Verpackung ist nicht der Schokoriegel von Nestlé, sondern ein Affenfinger. Den Mann aus dem Büro stört das nicht. Er beißt hinein, das Blut spritzt heraus und tropft auf die Tastatur seines Computers. Dann wird in dem Werbespot weiß auf rot eingeblendet: „Gib dem Orang-Utan eine Pause“.

Das Video wurde von der Umweltorganisation Greenpeace erstellt. Ihr Vorwurf: Nestlé bedrohe den Lebensraum des Orang-Utans. Doch der Clip ist mehr als eine scharfe Kritik. Zum Imageschaden wurde er vor allem dadurch, weil das Unternehmen versuchte, die Verbreitung des Spots zu verhindern. Damit ist Nestlé wie viele andere Firmen in die Kommunikationsfalle Internet getappt. (mehr…)

Berliner tragen höchstes Überschuldungsrisiko

Vor allem Arbeitslose und Alleinerziehende können ihre Kredite oft nicht zurückzahlen

Von Felix Werdermann

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BERLIN. Nicht nur die Hauptstadt ist arm, sondern auch mancher Berliner. Viele können ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen. Zudem ist das Überschuldungsrisiko bundesweit in Berlin am höchsten, berichtete das Kreditauskunftsunternehmen Schufa. Laut dem gestern vorgestellten Kredit-Kompass 2010 ist die Gefahr, in absehbarer Zeit Schulden nicht mehr begleichen zu können, in Berlin „sehr stark ausgeprägt“. Ein Trend der nicht allein der Krise geschuldet ist, sondern schon länger anhält.

Grund für das schlechte Abschneiden der Hauptstädter ist oft deren Lebenssituation.
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Der Job macht krank

Stress im Beruf schafft seelische Probleme – besonders in den Dienstleistungszentren Hamburg und Berlin

Von Felix Werdermann

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Den ganzen Tag am Hörer? Was Telefonflatrate-Anbieter als das Paradies auf Erden preisen, kann in der Realität Stress ohne Ende bedeuten. Das Callcenter ist längst zur Vorhalle des Krankenhauses mutiert – wer dort arbeitet, muss sich nicht nur mit unzufriedenen Kunden, sondern auch mit allerlei eigenen seelischen Leiden plagen. Callcenter-Mitarbeiter werden doppelt so oft psychisch krank wie der durchschnittliche Arbeitnehmer.

Das hektische Arbeiten, oft mit befristeten Arbeitsverträgen, in der Callcenter-Branche ist das ideale Beispiel für die moderne Arbeitswelt, die ins Visier der deutschen Psychotherapeuten geraten ist. Zu viel Stress, zu hohe Anforderungen, zu wenig Einfluss auf den Arbeitsablauf – besonders im Dienstleistungssektor erkranken immer mehr Menschen an seelischen Leiden, warnte die Bundespsychotherapeutenkammer gestern. (mehr…)

Bäcker wollen Brot versalzen

Deutsches Bäckerhandwerk fürchtet Regulierung des Salzgehalts im Brot – EU-Kommission weist Vorwurf zurück

Von Felix Werdermann


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BERLIN. „Brottest“ steht auf den silbernen Dosen, die der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks verteilt. Darin finden sich zweimal sechs kleine Scheiben Brot, jeweils in Plastik eingeschweißt. Auf der einen Verpackung steht „Deutsches Brot“, auf der anderen „EU-Kommissionsbrot“. Der Unterschied: Im deutschen Brot ist mehr Salz.

Test-Esser sollen sich so überzeugen, dass ein nach EU-Vorstellungen hergestelltes Brot nicht schmeckt. Der Bäckerhandwerk-Verband in Berlin warnte gestern vor einer EU-weiten Kennzeichnung des Salzgehalts in Backwaren. (mehr…)

Nur jeder Vierte ist fit am PC

Die meisten Deutschen nutzen kaum die Möglichkeiten des Computers. Initiative D21 fordert bessere Schulbildung

Von Felix Werdermann

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BERLIN. E-Mail? Betriebssystem? Homepage? Wer mit diesen Begriffen nicht viel anfangen kann, zählt zu den digitalen Außenseitern, die laut einer aktuellen Studie 35 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Gestern präsentierte die Initiative D21 die Ergebnisse in Berlin. Die Initiative setzt sich ein für einen Wandel zur digitalen Gesellschaft. (mehr…)

Kritik an Röslers „Planwirtschaft“

Von Felix Werdermann

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BERLIN. Nicht nur für sein Konzept einer Kopfpauschale muss Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zum Teil harsche Kritik einstecken. Auch die Arzneimittelhersteller fühlen sich offenbar unverstanden. Sie wollen sich nicht als Preistreiber abgestempelt sehen. Er habe es satt, als Buhmann der Nation dazustehen, erklärte Bernd Wegener, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), gestern in Berlin. (mehr…)

Private Banken wollen für Teil der Krise zahlen

Nationaler Fonds soll Finanzmarkt stabilisieren

von Felix Werdermann

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BERLIN. Die deutschen Privatbanken sind bereit, für einen Teil der Kosten aufzukommen, die durch die Finanzkrise entstanden sind. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) unterstütze daher die Idee eines staatlichen „Stabilisierungs- und Abwicklungsfonds“ für Banken, sagte Verbandspräsident Andreas Schmitz gestern in Berlin. Mit dem Geld sollten „Institute, die in Schieflage geraten sind, neu organisiert beziehungsweise geordnet abgewickelt werden“. Das Instrument solle auch helfen, eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern. (mehr…)

In der dritten Dimension

Im April kommen die ersten 3-D-Fernseher auf den deutschen Markt. Die passenden Sendungen fehlen aber noch

von Felix Werdermann

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BERLIN. Mit „Avatar“ hat die dritte Dimension die Kinos erobert, jetzt kommt sie auch in die eigenen vier Wände. Der Bezahl-Fernsehsender Sky Deutschland (ehemals Premiere) will an diesem Sonntag das Fußball-Bundesligaspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV erstmals in drei Dimensionen (3-D) übertragen. Damit wolle man zeigen, „wie Fernsehen in Zukunft aussehen kann“, sagte ein Unternehmenssprecher.

Zusehen darf aber nur ein kleiner Kreis an ausgewählten Personen. Wann es die ersten 3-D-Filme für alle Sky-Nutzer geben wird, ist bei dem Unternehmen noch nicht zu erfahren. „Da gibt es noch keinen Zeitplan.“ Momentan mache das „noch gar keinen Sinn, weil es noch keine 3-D-Fernseher gibt“. (mehr…)