Archiv der Kategorie 'die tageszeitung'

Streit um CO2-Endlager

Greenpeace wirft Vattenfall vor, bei der Verpressung von Kohlendioxid kaum für Schäden zu haften. Der Konzern weist das zurück

von Felix Werdermann

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Wenn es bei der unterirdischen Einlagerung des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) zu größeren Unfällen kommt, müsste die Allgemeinheit dafür zahlen. Das befürchten zumindest Umweltschützer. Der Energiekonzern Vattenfall möchte die Verpressung des Treibhausgases in Deutschland erproben. Laut Greenpeace haftet Vattenfall aber nur bis zu 150.000 Euro, im Vergleich zu möglichen Schäden sei diese Summe „lächerlich“. (mehr…)

„40 Unternehmer machen nicht die Wirtschaft aus“

MITTELSTAND Von längeren Atomlaufzeiten profitieren nur die großen Energiekonzerne, sagt Heag-Chef Albert Filbert

Interview: Felix Werdermann

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taz: Herr Filbert, handelt die Bundesregierung wirtschaftsfeindlich, wenn sie sich gegen Kohlekraftwerke und längere Atomlaufzeiten entscheidet?

Albert Filbert: Nein, Gutachten von zahlreichen wissenschaftlichen Instituten belegen, dass wir bis 2020 keine Stromlücke haben, auch wenn es beim Atomausstieg bleibt. Die Kernreaktoren haben auch auf den Strompreis keinen entscheidenden Einfluss. Bei der Anzeigenkampagne geht es darum, die Interessen der großen Energiekonzerne zu sichern.

In dem energiepolitischen Appell heißt es aber, eine Brennelementesteuer oder eine höhere Ökosteuer verhindere dringend notwendige Investitionen im Energiesektor. (mehr…)

Klimacamp NRW: Streit ums Geld

Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Förderzusage an die Kohlegegner widerrufen. Jetzt klagen die Umweltschützer vom BUND.

von Felix Werdermann

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Neben dem Braunkohletagebau Garzweiler in Nordrhein-Westfalen soll am kommenden Samstag das Klimacamp der BUNDjugend beginnen. Doch wie es finanziert werden soll, ist noch immer unklar. Ursprünglich hatte das Land Fördermittel in Höhe von knapp 14.000 Euro zugesagt, dies dann aber widerrufen. Offizielle Begründung: Die Veranstaltung werde auch von dem Ökofonds der Grünen unterstützt, was der Veranstalter dem Land hätte anzeigen müssen. (mehr…)

Neuer Atommeiler in Großbritannien: Nicht ohne staatliche Hilfen

Der Bau neuer Atomkraftwerke sei derzeit unrentabel, so eine RWE-Studie. Die Forderung von RWE: Atomstrom solle genauso gefördert werden wie erneuerbare Energien.

Von Felix Werdermann

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Umweltschützer haben schon lange damit argumentiert: Der Bau neuer Atomkraftwerke lohnt sich wirtschaftlich nur, wenn der Staat den Betreibern unter die Arme greift. Bestätigt wird dies nun auch durch eine Studie der Unternehmensberatungsfirma KPMG im Auftrag des Energiekonzerns RWE, der in Großbritannien zusammen mit Eon einen neuen Reaktor bauen will. (mehr…)

CO2-Speicherung: Ein Gesetz mit Tücken

Neuer Anlauf mit kosmetischen Änderungen: Umwelt- und Wirtschaftsminister legen einen neuen Entwurf für ein CO2-Gesetz vor. Zentrale Versprechen bleiben aber uneingelöst.

Von Felix Werdermann

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Die Fehler aus dem vergangenen Jahr wollten Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nicht wiederholen, als sie letzte Woche die Eckpunkte für einen neuen Gesetzentwurf zur Abscheidung und Verpressung von Kohlendioxid (CCS) vorstellten. Der Entwurf der damaligen großen Koalition scheiterte am Widerstand von Bundesländern und Lokalpolitikern. Deshalb sei er einer „umfassenden Überarbeitung“ unterzogen worden, so Röttgen. Tatsächlich ist der neue Entwurf, der der taz vorliegt, in einigen Passagen geändert wurden – entscheidende Versprechen bleiben aber uneingelöst.

Man werde CCS „nicht gegen den Willen der Menschen“ erproben, versprach Röttgen. Wenn auf einem Grundstück erkundet werden soll, müssten die Eigentümer dies vorher erlauben, heißt es im Gesetzesentwurf. Allerdings wird das relativiert: „Wird die […] Zustimmung versagt, so kann sie für Bereiche außerhalb von Gebäuden, Gärten und eingefriedeten Hofräumen […] durch eine Entscheidung der zuständigen Behörde ersetzt werden.“ Gebäude sind somit geschützt, Ackerflächen nicht. (mehr…)

Kältemittel erhitzt Gemüter

Auto-Klimaanlagen müssen nach einer EU-Vorgabe klimafreundlicher werden. Doch die Autohersteller wollen sich nicht entscheiden, womit sie künftig kühlen werden.

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Den Wind aus den Segeln genommen

Längere Kraftwerkslaufzeiten würden den Ausbau der erneuerbaren Energien behindern. Atomkraftwerke seien nicht flexibel genug, um den Windschwankungen entgegenzuwirken.

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Lückenlos glücklich ohne Atom

Durch den Atomausstieg wird der Strom nicht knapp. Selbst nach Aussagen des Energieriesen RWE ist das AKW Biblis für eine sichere Energieversorgung nicht nötig.

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AKW-Gegner suchen Endlager

Umweltorganisationen haben in Berlin ihre symbolische Suche nach einem Ort für Atommüll begonnen. Zwölf Städte sollen folgen

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Der GAU droht aus der Luft

Umweltschützer kritisieren, dass AKWs nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze gesichert sein. Besonders die alten Anlagen gelten als schlecht gewappnet. Stimmt nicht, sagen Union und FDP.

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