Archiv der Kategorie 'spree'

Schneller Studienabschluss

Wer schnell durch sein Bachelor– und Master-Studium kommen möchte, soll das machen. Ent­schei­dend ist, was man draus macht. Ein Plädoyer.

Von Felix Werdermann

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Ich war angeb­lich ein Ver­suchs­ka­nin­chen. Als ich mein Stu­dium begonnen habe, konnte ich wählen – zwi­schen Bachelor-Master und Staats­ex­amen. Ich habe mich für das Bachelor-Studium ent­schieden und wurde dafür arg­wöh­nisch beäugt. Wie kann man sich frei­willig in dieses zwangs­ver­schulte System ein­glie­dern, das alle Studis durch ihr Stu­dium hetzt?

Einige poli­tisch inter­es­sierte Freunde erzählten mir, dass mit der Ein­füh­rung der modu­la­ri­sierten Stu­di­en­gänge das Ende der Uni­ver­sität, wie wir sie kennen, bevor­stünde. Das freie, selbst­be­stimmte Stu­dium ist nicht mehr mög­lich; hoch­schul­po­li­ti­sches Enga­ge­ment wird vom stän­digen Leis­tungs­druck erstickt. (mehr…)

Studium nur noch für die Elite

Ein Kommentar von Felix Werdermann

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Auf den ersten Blick erscheint ein Stipendium als etwas Tolles: Man wird einmal angenommen und erhält über Jahre hinweg finanzielle Unterstützung – quasi ohne Gegenleistung, man studiert eben. Sich bei einer der staatlich anerkannten Stiftungen zu bewerben, ist immer ein guter Rat. Nur: Was den Einzelnen freut, ist für die Studierendenschaft insgesamt fatal.

Denn das Stipendium ist Teil eines Prinzips, das auf Exzellenz für wenige setzt und auf schlechtes Mittelmaß für viele. Das Stipendium verstärkt soziale Ungleichheiten, weil nachgewiesenermaßen vor allem Studierende aus akademischen und wohlhabenden Elternhäusern davon profitieren, die eine Unterstützung eigentlich gar nicht nötig hätten. Arbeiterkinder sind auf das Bafög angewiesen, aber der Satz wird kaum angehoben. Der Zusammenhang ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich: Wenn der Bund (immer mehr) Millionen Euros in Stipendien steckt, bleibt kein Geld für die Bafög-Erhöhung übrig. (mehr…)

Profs müssen Arbeiten lesen

Wir sprachen mit Plagiats-Expertin Debora Weber-Wulff von der HTW über unnütze Erkennungssoftware und die wissenschaftliche Praxis.

Interview von Felix Werdermann


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Frau Weber-Wulff, hat die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft unter der Guttenberg-Affäre gelitten?

Debora Weber-Wulff: Ja, sehr stark. Über die Doktorarbeit wurde viel gescherzt, nach dem Motto: In der Schule hat doch jeder mal abgeschrieben. Viele Wissenschaftler ärgern sich, dass es ihnen nicht gelungen ist, darzustellen, dass Wissenschaft etwas anderes ist als Text-Remix. (mehr…)

Das Desaster mit dem Master

Die Masterplätze werden knapp, fürchten Studentenvertreter. Auch die Unis sehen das Problem, verweisen aber auf fehlendes Geld.

Von Felix Werdermann

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Zufrieden waren die meisten Studierenden ohnehin nicht: Mit den neu eingeführten Bachelor- und Master-Studiengängen steige die Arbeitsbelastung und werde das Studium verschult, so die Kritik. Nun zeichnet sich ab, dass viele Studis bald vor einem noch viel größerem Problem stehen werden: Die beliebten Masterplätze werden knapp. Bachelor­absolventen bleiben dann nur zwei Optionen: Entweder sie warten, oder sie brechen ihr Studium ab – mit dem mulmigen Gefühl, keinen vollwertigen Abschluss in der Tasche zu haben. (mehr…)

Mehr Geld für viele

[Förderung] Schwarz-Gelb will Studis beglücken: 13 Euro mehr Bafög, 300 Euro mehr Stipendium – die Opposition findet das unsozial.

von Felix Werdermann

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Nun ist es amtlich: Der Bund möchte mehr Geld für Studenten ausgeben. Davon sollen zum einen Bafög-Empfänger profitieren, vor allem jedoch leistungsstarke Studenten, die mit einem neuen „nationalen Stipendienprogramm“ gefördert werden sollen. Die Änderungen hat die Regierungsmehrheit von Union und FDP im Bundestag beschlossen. Die Opposition hält die Geldspritze für sozial unausgewogen und fordert anstelle der Stipendien mehr Geld für das Bafög. (mehr…)

Lenkertrunk

Radfahren und gleichzeitig Kaffee schlürfen? Vier Studenten wollen eine Halterung für Kaffeebecher vermarkten.

von Felix Werdermann

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„Für alle Kaffee-Junkies, Tee-Tussis oder Kakao-Schnuten, die es gerne auf dem Fahrrad tun.“ Ein flotter Spruch für flotte Radler. Das Flugblatt auf Hochglanzpapier wirbt für eine Halterung, mit der man seinen Getränkebecher am Fahrrad anbringen kann. Coffee to ride statt Coffee to go – die Idee wurde von vier Studenten aus Berlin und Potsdam ersonnen.

Sie leiten nun ein kleines Unternehmen, mit dem sie am „funpreneur“-Wettbewerb der FU teilnehmen. Teams von bis zu vier Leuten haben fünf Wochen Zeit, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, am Ende winken Preisgelder von insgesamt 2.500 Euro. „Es geht vor allem darum, wie kreativ und innovativ die Ideen umgesetzt werden“, sagt Nicola Funk, die Geschäftsführerin von Coffee to ride. (mehr…)

Sozial gerecht fördern

[Stipendien] Die Pläne der Bundesregierung für ein nationales Stipendienprogramm, zusätzlich zum bisherigen Stipendien-System, stoßen unter Stipendiaten der großen Förderwerke auf Kritik.

von Felix Werdermann

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Bereits über 2.000 Geförderte und Ehemalige haben im Internet eine Petition unterzeichnet. Darin wird die Regierung aufgefordert, ihre Pläne nachzubessern und sozial gerechter auszugestalten.
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Wehrpflicht: Warten aufs Studium

[Wehrpflicht] Der Wehrdienst soll von derzeit neun Monaten auf bald sechs Monate verkürzt werden.

von Felix Werdermann

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Ein Wartesemester für Abitu­rienten mit einem 1,0-Abschluss? Das könnte vielleicht bald Realität werden, zumindest für alle jungen Männer, die vor dem Studium noch zur Armee gehen oder Zivildienst leisten. Denn die Bundesregierung möchte die Dauer des Wehrdienstes von derzeit neun Monaten auf dann sechs Monate verkürzen. Im Koalitionsvertrag ist dies erst für das kommende Jahr vorgesehen. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) möchte aber schon ab diesem Herbst Wehrpflichtige nur noch ein halbes Jahr lang heranziehen.
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Einschreibechaos an der Uni

[Immatrikulation] Es ist keine Regelung in Sicht, die Studenten einen Studienplatz sichert. Viele vermissen inzwischen die einst gescholtene ZVS.

von Felix Werdermann


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Immer noch bleiben tausende begehrte Studienplätze unbesetzt, weil Abiturienten sich an mehreren Unis bewerben und letztlich doch nur zu einer gehen. Mehrere Nachrückverfahren sorgen dafür, dass Bewerber mit schlechteren Noten teilweise erst nach Semesterbeginn von ihrer Annahme erfahren.
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Studentenproteste: „Radikal werden“

Haben die Bildungsproteste etwas gebracht? Reformen wird es frühestens im Juni geben, bislang sind weder Politik noch Studentenschaft auf Verhandlungen vorbereitet. Das sagt zumindest Peter Grottian, Politik-Professor an der FU. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Hochschulpolitik und sozialen Protesten. Bei den meisten Strategie- und Vorbereitungstreffen der Studis ist er dabei.

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