Archiv der Kategorie 'spree'

Bildungsstreik: „Es war ein Erfolg“

bus: Alina, eine Woche Bildungsproteste liegt hinter dir. Dein Fazit?

Alina Herbing: Auf jeden Fall war es ein Erfolg. Am Mittwoch waren 27.000 Leute auf der Straße. Das war echt toll. Beim Schülerstreik im Herbst waren es noch 10.000, es gibt also eine große Steigerung. Wenn wir so weitermachen, dann werden wir noch viel mehr.

Aber die meisten Studierenden waren am Mittwoch nicht auf der Demo.

Das zeigt doch, wie groß die Angst unter Studis ist, dass sie sich gar nicht trauen, ein Seminar ausfallen zu lassen. (mehr…)

Studis üben Protest

Großdemonstration, Banküberfälle, Besetzungen, alternative Seminare: Eine Woche im Kampf für eine bessere Bildung

Einige hatten schon befürchtet, die Studierenden verlernen das Protestieren. Doch vom 15. bis zum 19. Juni haben die Studis bewiesen, dass sie streiken können. In Berlin kam es zuletzt 2003 zu größeren Studi-Protesten, in anderen Bundesländern ging es auch in den vergangenen Jahren hoch her, als dort Studiengebühren eingeführt wurden. Die Liste der Gründe für den Protest ist lang, die Liste mit den Aktionen, die in Berlin stattfanden ebenfalls. Jede Chronik muss unvollständig bleiben.

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Studis ohne Druck

An der FU sollen die Räumlichkeiten der studentischen Druckerei
künftig für Kinderbetreuung genutzt werden

// Es fing ganz harmlos an: Im November er-
hielt der Allgemeine Studierenden-Ausschuss
(AStA) der Freien Universität einen Brief von der
Uni-Leitung, ein Gespräch über familienfreund-
liche Hochschulen war angesetzt. Dahinter
allerdings standen Überlegungen der FU, eine
neue Kinderbetreuungsstätte einzurichten – in
den Räumen der AStA-Druckerei. (mehr…)

Ungeliebtes Erbe

Lange wurde um ihn gekämpft, seit dem 5. Juni gibt es ihn wieder: den linken AStA an der TU. Die neuen Räume des Allgemeinen Studierendenausschusses befinden sich im Keller des Erweiterungsbaus. Also heißt es erst einmal Kisten schleppen, aufräumen, umräumen, Möbel besorgen, Arbeitsplätze einrichten. Nils Becker ist auf den vorherigen AStA stocksauer: Die neuen Räume seien unmöbliert und hätten nur ein Drittel der Fläche, die dem AStA zuvor zur Verfügung stand. Außerdem schwingt etwas Nostalgie mit: “Die AStA-Villa hatte ein Gedächtnis.“

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