Archiv der Kategorie 'Tagesspiegel'

Blick zurück im Zorn

Eine Rezension des Öko-Dokudramas „The Age of Stupid“

von Felix Werdermann

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„Willkommen im Archiv der Menschheit!“ 800 Kilometer nördlich von Norwegen ragt ein riesiger Turm aus dem Meer. Hier sitzt ein alter Mann vor dem Computer und schaut Videoclips an. Der Archivar ist der letzte Mensch auf Erden, große Teile des Globus sind unbewohnbar: London ist überflutet, Las Vegas unter Wüstensand begraben. Der Klimawandel ist da. (mehr…)

Lehrer gegen Eintrag leichter Sextaten im Führungszeugnis

Philologenverband: Regelung stellt Lehrer unter Generalverdacht. NRW, Sachsen und Niedersachsen wollen erweitertes Führungszeugnis verlangen.

Von Ingo Schmidt-Tychsen und Felix Werdermann

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Berlin – Die Pläne einiger Bundesländer, im Kampf gegen Kindesmissbrauch von angehenden Lehrern ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis zu verlangen, sind bei Lehrerverbänden auf Kritik gestoßen. „Man darf Lehrer nicht unter Generalverdacht stellen“, sagte Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) äußerte sich ebenfalls skeptisch dazu, künftig auch geringe Sexualvergehen im Führungszeugnis auszuweisen.

In Niedersachsen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen sollen Bewerber für den Schuldienst künftig ein erweitertes Zeugnis vorlegen. Bislang war ein einfaches Führungszeugnis ausreichend, in dem nur Strafen festgehalten werden, wenn der Betroffene zu mehr als 90 Tagessätzen oder zu mehr als drei Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Im Gegensatz zu einem einfachen Führungszeugnis werden in einem erweiterten auch geringfügigere Strafen wegen Sexualdelikten wie der Besitz von Kinderpornografie oder Misshandlungen vermerkt. Für Berlin würden die Vorschläge geprüft, „konkrete Pläne gibt es aber noch nicht“, sagte Martin Sand, Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. In den meisten Bundesländern sind ebenfalls keine Änderungen vorgesehen, wie eine dpa-Umfrage ergab.
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Ohne direkte Aufforderung spenden Deutsche weniger

Die Deutschen haben 2009 weniger gespendet als im Jahr zuvor. Das geht aus der Studie „Bilanz des Helfens“ hervor, die der Deutsche Spendenrat am Donnerstag in Berlin vorstellte.

Von Felix Werdermann

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Berlin – Hilfsorganisationen, gemeinnützige Vereine und Kirchen konnten sich 2009 über Zuwendungen in Höhe von insgesamt 2,1 Milliarden Euro freuen. Das sind 65 Millionen Euro oder drei Prozent weniger als im Vorjahr.

Ein Grund dafür sei die Wirtschaftskrise, sagt Daniela Felser, Geschäftsführerin des Spendenrats. Zu Beginn des Jahres hätten viele Organisationen das Ausmaß der Krise nicht absehen können und daher ihre schriftlichen Spendenaufrufe deutlich reduziert. Die Angst, die teuer verschickten Briefe könnten im Mülleimer landen, sei zu groß gewesen.
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