Archiv der Kategorie 'utopia'

Krümmel: Vattenfall hat’n Knall

Es ist schon etwas peinlich: Da steht das Atomkraftwerk Krümmel zwei Jahre still, angeblich wird alles genau untersucht. Dann wird das Kraftwerk wieder angeschaltet, wenige Tage danach gibt es schon wieder Störfälle und der Reaktor muss runtergefahren werden. Der Betreiber Vattenfall muss dafür selbst von der CDU Kritik einstecken.

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„Manche Themen brauchen eben 300 Seiten“

Stöbern, lesen, diskutieren: Am Wochenende finden in Berlin zum siebten Mal die Linken Buchtage statt. Rund 40 Verlage – von Tageszeitungen bis Wissenschaft – präsentieren sich und stehen für Gespräche bereit. Aber sind Zeitungen und Bücher in Zeiten des Internets eigentlich noch aktuell? Die utopia sprach mit Jörg Sundermeier aus dem Vorbereitungs-Team der Linken Buchtage.

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Abwrackprämie für die Politik

Da muss ja Murks rauskommen, wenn die Politik mit der Finanzkrise heillos überfordert ist. Ohne Orientierung setzt sie auf die alten Konzepte und wirft der Wirtschaft das Geld in den Rachen. Zum Beispiel mit der Abwrackprämie. Wenn sich der Verkehrsclub Deutschlands (VCD) nun darüber lustig macht, ist das nur konsequent.

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Die Linke Medienakademie 2009

Vier Tage, über 100 Veranstaltungen, über 500 linke Medienschaffende: Das ist die Linke Medienakademie 2009. Bereits zum sechsten Mal treffen sich in Berlin Menschen aus ganz unterschiedlichen Spektren, um gemeinsam zu diskutieren, sich auszutauschen und zu lernen.

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Aktionen für Tiere: „Freude und Spaß rüberbringen“

Am Wochenende feiert Nandu, ein Netzwerk für „Tier-Gerechtigkeit“, einjähriges Bestehen. utopia sprach mit Martina über Blindstellen von Umweltorganisationen, das vegane Leben, Missionierung und Alttiersammlungen.

Interview: Felix Werdermann

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utopia: Nandu feiert seinen ersten Geburtstag. Jetzt gibt es also noch eine Gruppe mehr, die sich mit Tierrechten beschäftigt. Gibt es davon nicht schon genug?

Martina: Doch, aber keine ist so wie Nandu. (lacht) Meine Erfahrung zeigt, dass es einerseits linke, basisdemokratische, herrschaftskritische Gruppen gibt. Die sind aber häufig verschlossen und haben einen hohen Anspruch an Leute, die da mitmachen. Außerdem stört mich dieses militante, unsympathische Auftreten in der Öffentlichkeit. Da gibt es dann Demos, da werden die Menschen beim Würstchenstand am Straßenrand als Mörder beschimpft. Das erweckt in der Öffentlichkeit eher Ängste.

Es gibt auch viele Tierfreundinnen und Tierfreunde, die gehen nicht auf solche Demos.

Ja, es gibt viele Tierschutzorganisationen, die versuchen, in der Gesellschaft, wie sie jetzt ist – im Kapitalismus – etwas zu verändern. Aber die hinterfragen das alles überhaupt nicht. Die wollen nur diesen kleinen Teil, nämlich die Tiere, aus den Unterdrückungsverhältnissen befreien. Nach dem Motto: Hauptsache für die Tiere, alles andere ist egal. (mehr…)

Wahlplakate doch nicht heilig

„Tschüss Vattenfall!“ Dieser Aufkleber darf jetzt doch auf Parteiplakate geklebt werden – zumindest wenn die Partei nichts dagegen hat. Das hat das Oberlandesgericht in Hamburg entschieden.

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Militärpropaganda „unter Umgehung des Verstandes“

Auch die ReservistInnen machen mobil: Am Samstag wollen die ehemals aktiven Soldaten der Bundeswehr mit fast 100 Veranstaltungen in ganz Deutschland werben. Der Reservistenverband hat ein Veranstaltungs- und Organisationshandbuch für den „Tag der Reservisten“ herausgegeben. Dort heißt es, man solle für Propagandazwecke stärker die Musik nutzen, die „unter Umgehung des Verstandes direkt ins Gemüt“ gehe.

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Bewegung im Klima

Hunderte linke Aktivist/innen haben letzten Samstag versucht, den Bauplatz für das Kohlekraftwerk in Moorburg zu besetzen. Nach Hamburg hat sie das erste deutsche Klimacamp gelockt. Das ist besonders deshalb erfreulich, weil es zeigt: Alle reden vom Klima. Jetzt auch endlich die Linken.

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