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Eine große Luftnummer

Der Flugverkehr soll seine CO2-Emissionen künftig deckeln. Doch das nun beschlossene Abkommen hat viele Lücken

Von Felix Werdermann

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Als der Klimavertrag in Paris endlich stand, haben Politiker und Diplomaten gejubelt. Das war Ende des vergangenen Jahres. Jetzt wäre die Zeit, zu weinen. Die UN-Organisation für zivile Luftfahrt ICAO hat ein nahezu ungebremstes Wachstum des Flugverkehrs erlaubt, dabei ist das Fliegen die klimaschädlichste Methode der Fortbewegung. (mehr…)

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Im Interesse der Erben

Die Stiftung Familienunternehmen nimmt Einfluss auf die Erbschaftssteuer, aber wer steckt dahinter?

Von Felix Werdermann

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Familie, das erinnert viele Menschen an einen kleinen, behüteten Ort. Dieses Bild nutzen Familienunternehmen, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen: Wir sind besser als die Großkonzerne, in denen Mitarbeiter bloß ein austauschbares Rädchen im kapitalistischen Produktionsprozess sind! Doch mit der Realität hat diese Gegenüberstellung wenig zu tun. Kleine und mittlere Unternehmen können ebenso ausbeuten – und überhaupt: Familienunternehmen können riesig sein, die Besitzer Milliardäre. Der einfachste und effektivste Weg, sehr reich zu werden, ist sogar nur in Familien möglich: das Erben. (mehr…)

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Hört auf mit dem Tricksen!

Minderheitenrechte gelten auch für Demagogen. Leider wollen das im Stuttgarter Landtag manche nicht wahrhaben

Von Felix Werdermann

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Es ist ein Trauerspiel. Die AfD-Politiker im Stuttgarter Landtag nutzen ihre Rechte, während die Abgeordneten der übrigen Parteien das nicht akzeptieren – und tricksen, was das Zeug hält. Zwar ist es ärgerlich, wenn sich ein Untersuchungsausschuss mit einer angeblichen Gefahr durch „Linksextremismus“ befassen muss und den Abgeordneten die Zeit für wichtige Themen fehlt. Aber geltendes Recht gilt eben auch für Demagogen. Wer sich darüber hinwegsetzt und Minderheitenrechte aushebelt, gefährdet Demokratie und Rechtsstaat. (mehr…)

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Ärger im Schweinesystem

Johannes Röring ist CDU-Politiker und Bauernfunktionär. Heimlich gefilmte Videos aus seinem Stall bringen ihn in Erklärungsnot

Von Felix Werdermann

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An großen Worten spart Johannes Röring nicht: „Tierwohl und Tiergesundheit stehen für uns an oberster Stelle.“ Röring ist Landwirt, Funktionär beim Deutschen Bauernverband, langjähriger CDU-Abgeordneter im Bundestag. Und seit kurzem hat er ein Problem: erschreckende Videoaufnahmen aus dem Schweinemastbetrieb seiner Familie. Gefilmt von Tierrechtsaktivisten, ausgestrahlt in der ARD-Sendung Panorama. Zu sehen sind kranke und verletzte Schweine, ein Tier liegt sogar tot zwischen seinen Artgenossen. (mehr…)

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„Nicht einfach irgendwie helfen“

Politischer Aktivismus und Spendengelder sollten sich auf die größten Probleme weltweit konzentrieren, rät der Philosoph Adriano Mannino von der Stiftung für Effektiven Altruismus

Interview: Felix Werdermann

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Wie kann man nicht nur Gutes tun, sondern das meiste Gute tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Konferenz am Samstag in Berlin. Adriano Mannino ist Präsident der Stiftung für Effektiven Altruismus, die den Kongress organisiert hat.

Der Freitag: Viele Menschen können mit dem Begriff Effektiver Altruismus wenig anfangen. Können Sie die Idee in drei Sätzen erklären?

Adriano Mannino: Das Konzept besteht aus zwei Elementen: Effektivität und Altruismus. Altruismus ist das Gegenteil von Egoismus. Man versucht, nicht nur die eigenen Interessen zu berücksichtigen, sondern auch anderen zu helfen. Das zweite Element ist die Effektivität. Man versucht also nicht irgendwie zu helfen, sondern möglichst effektiv.

Muss man jetzt schon die Hilfe rationalisieren und ökonomisieren?

Ja, denn unsere Ressourcen sind begrenzt. Wenn man die Hilfe nicht ökonomisiert, wird jemand leiden und sterben, den man hätte retten können. Die ethische Grundlage für unseren Ansatz liegt darin, dass es besser ist, mehr Menschen zu helfen als wenigen Menschen. Wenn wir beispielsweise zwischen zwei Gesundheitssystemen oder zwei Verkehrsgesetzen wählen müssen, dann entscheiden wir uns für diejenige Option, die die Opferzahl minimiert. Das Gleiche sollte auch für das Spenden und den politischen Aktivismus gelten. Da variieren die Opferzahlen teilweise ganz massiv.

Was bedeutet das konkret?

Viele effektive Altruisten fokussieren sich auf globale Probleme. Rund 800 Millionen Menschen sind permanent unterernährt. Studien haben gezeigt, dass man in sehr armen Ländern, zum Beispiel in Uganda, schon mit weniger als 3.000 Euro ein Leben retten kann. In unseren Breitengraden kostet das hundert Mal mehr.

Die Bekämpfung der Armut in Deutschland ist dann unwichtig?

Nein, aber man muss sie ins Verhältnis setzen: Weltweit sterben jeden Tag rund 16.000 Kinder an den Folgen extremer Armut. Würde sich diese Katastrophe hier zutragen, hätte das die absolute politische Priorität. Wenn aber jedes Leben gleich viel zählt, unabhängig vom Geburtsort, dann folgt daraus, dass es dringender ist, sich um diese globalen Probleme zu kümmern.

Ist es nicht problematisch, alles auf Zahlen zu reduzieren?

Manche Menschen halten ökonomisches Denken an sich für problematisch, oder sogar für egoistisch. Doch das Reduzieren auf Zahlen ist durch die mitfühlende Absicht motiviert, unnötiges Leid zu verhindern. Berechnungen stellen wir in allen möglichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen an: Wo immer es darum geht, aus einem Ressourceneinsatz das Optimum herauszuholen, sind Berechnungen vonnöten. Es wäre daher unverantwortlich, ausgerechnet dort, wo es um Leben und Tod geht, auf Berechnungen, die der optimalen Zielerreichung dienen, zu verzichten.

Viele Aktivisten beschäftigen sich mit Armutsbekämpfung, Verminderung von Tierleid, Künstlicher Intelligenz oder der Abwendung von existenziellen Gefahren wie einem Atomkrieg. Wie entscheidet man sich da für ein Ziel?

Als erstes kann man sich fragen: Welche Probleme sind wie groß? Was sind die tatsächlichen, was die potenziellen Opferzahlen? Terrorismusbekämpfung ist zum Beispiel politisch ein Riesenthema, aber aktuell sterben pro Jahr weniger als 30.000 Menschen an Terroranschlägen weltweit. Im Straßenverkehr sind es hingegen 1,2 Millionen Menschen – vierzig mal mehr! Analog kann man andere Probleme analysieren. 800 Millionen Menschen sind unterernährt, etwa 60 Millionen sind auf der Flucht. Das verursacht unvorstellbares Leid und die Zahlen sind einfach enorm.

Also sollte man sich immer mit dem Problem mit den meisten Opferzahlen befassen?

Nein, ein weiteres Kriterium ist die Frage der Vernachlässigung. Wenn ein gesellschaftliches Anliegen stark vernachlässigt ist, kann man mit Zeit und Geld dort wahrscheinlich mehr bewirken als in anderen Bereichen. Außerdem gibt es zukunftsträchtige Themen wie das Bemühen um Sicherheit bei Künstlicher Intelligenz. Viele Experten glauben, dass von Künstlicher Intelligenz ähnliche Gefahren ausgehen könnten wie von Atomwaffen.

Viele effektive Altruisten engagieren sich auch für Tiere. Kann man Tier- und Menschenleid überhaupt miteinander vergleichen?

Das ist umstritten. Relativ klar ist aber, dass Tierschutz ein wichtiger Wert sein sollte. Immer mehr Wissenschaftler nehmen an, dass Tiere ähnlich stark leiden können wie Menschen – weil Intelligenz nicht unbedingt mit Leidensfähigkeit in Zusammenhang steht. In Tierfabriken leiden etwa 60 Milliarden Tiere pro Jahr. Es geht aber auch um die Menschen: Die Massentierhaltung verursacht mehr Treibhausgase als der weltweite Verkehr und ist somit mitverantwortlich für den Klimawandel, der alle zukünftigen Generationen stark negativ beeinflussen kann. Zudem erhöhen Tierfabriken das globale Pandemierisiko. Und wenn zum Beispiel Soja an Tiere verfüttert wird, treibt das die Nahrungsmittelpreise in die Höhe, was wiederum die ärmsten Menschen trifft.

Der Effektive Altruismus beschäftigt sich auch mit der Frage, was jede einzelne Person tun kann. Ungewöhnlich ist etwa das Konzept „Earning to Give“: Man sucht sich einen hoch bezahlten Job und spendet dann viel Geld. Ist das die beste Option?

Nicht in jedem Fall. Das hängt immer von den persönlichen Interessen und Fähigkeiten ab. Wir schätzen, dass „Earning to Give“ für ungefähr 20 Prozent der Leute die effektivste Option darstellt.

Wer eine Menge Geld verdient, arbeitet oft in großen Unternehmen, die auch viel Schlechtes anrichten.

Manche Menschen glauben, dass Geld nur auf dreckige Weise verdient werden könne. Aber das stimmt einfach nicht. Es gibt viele gut bezahlte Berufe, die moralisch einwandfrei sind. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein, in die Schweiz zu ziehen, weil dort das Lohnniveau viel höher ist. Und auch im Banking-Bereich gibt es einige Jobs, die volkswirtschaftlich sinnvoll und moralisch zu vertreten sind. Da kann man nach ein paar Jahren eine halbe Million Euro verdienen und damit viele Stellen finanzieren. Aber natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Sehr effektiv sein kann auch, die Gesellschaft zu beeinflussen und Debatten anzustoßen, zum Beispiel als Journalist.

Viele Leute wollen helfen und spenden auch – aber nicht nach rationalen Kriterien. Wie erklären Sie sich das?

Die plausibelste Erklärung besteht sicherlich darin, dass das Helfen natürlich etwas stark Emotionales ist. Daran wird der Effektive Altruismus auch nicht rütteln. Ohne Mitgefühl würden wir keine Motivation verspüren, zu helfen, und kein rationales Argument der Welt könnte uns davon überzeugen. Der Effektive Altruismus schlägt nun vor, dass man das Mitgefühl erhält, aber wirkmächtiger macht, indem man es mit Rationalität kombiniert. Das ist allerdings keine leichte Aufgabe. Es gibt Studien aus der Hirnforschung, die gezeigt haben, dass rationales Denken und Emotionen auf unterschiedlichen Hirnarealen beruhen, die miteinander auch in Konflikt stehen können. Deswegen fällt es unseren Gehirnen vielleicht schwer, das zusammenzubringen. Aber an sich scheint überhaupt kein Konflikt zu bestehen: Man kann hochgradig mitfühlend und gleichzeitig hochgradig rational sein, indem man das kritische Denken in den Dienst des Mitgefühls stellt.

Lässt sich die Skepsis vieler Leute wirklich mit der Funktion des Gehirns erklären?

Die Skepsis ist auch kulturell bedingt. Es ist aktuell nicht die Norm, rational über Spenden nachzudenken. Oder zehn Prozent des Einkommens zu spenden statt nur ein Prozent. Wenn wir bereits im Kindesalter mit diesen Ideen konfrontiert worden wären, dann käme die Frage vielleicht gar nicht auf, ob wir nicht rational über unser Spenden nachdenken sollten. Dann wäre das einfach Normalität. Ich hoffe, dass das in 10 oder 20 Jahren so sein wird.

Was antworten Sie Leuten, die sagen: Ich bin Egoist. Weshalb sollte ich Altruist werden?

Wenn das wirklich jemand denkt, kann ich auch nicht dagegen argumentieren. Aber meistens stellt sich heraus, dass die Leute gar keine Egoisten sind, wenn ich ihnen ein Gedankenexperiment präsentiere. Würdest du auf einen Knopf drücken, der dir 3.000 Euro ausspuckt, aber gleichzeitig einem anderen Menschen irgendwo auf der Welt eine tödliche Krankheit zufügt? Die Antwort lautet meist: Nein, das würde ich natürlich nicht machen. Dann sage ich: Aber als Egoist müsstest du das tun. Und dann erzähle ich: Es gibt noch einen anderen Knopf, der einem 3.000 Euro vom eigenen Konto abzieht, aber einem anderen Menschen da draußen das Leben retten kann. Die spannende Frage lautet: Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Knöpfen?

Adriano Mannino, 29, ist Philosoph und Präsident der Stiftung für Effektiven Altruismus, die den Kongress „Effective Altruism Global X Berlin“ organisiert hat. Zu der Konferenz werden rund 300 Personen erwartet, es wird voraussichtlich das größte Treffen der Bewegung im deutschen Sprachraum

Originalquelle: freitag.de

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Drei Eltern – und das Baby ist gesund

Mit einer neuen Methode zur künstlichen Befruchtung wurde ein Kind mit genetischem Material von zwei Müttern und einem Vater gezeugt. Was ist davon zu halten?

Von Felix Werdermann

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Bricht das traditionelle Familienbild bald völlig zusammen? Ein Baby kann nicht nur drei soziale Eltern, sondern auch drei biologische Eltern haben. Wissenschaftler berichten nun von dem erfolgreichen Einsatz einer neuen Methode zur künstlichen Befruchtung. Ziel dabei war es, eine seltene Erbkrankheit zu verhindern. Das geborene Kind trägt jetzt das genetische Material von zwei Müttern und einem Vater in sich. Andere Kinder mit dem Erbgut von drei Menschen wurden zwar schon zuvor geboren. Neu ist allerdings die Methode der Befruchtung. (mehr…)

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Das Private sollte politisch sein

Gegen Diether Dehm wird ermittelt, weil er einen Flüchtling nach Deutschland brachte. Leider nimmt sich der Linkspolitiker einen CSU-Anwalt und vertut damit eine Chance

Von Felix Werdermann

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Es gilt als moralisches Vorbild, wer DDR-Bürgern bei ihrer Flucht in den Westen geholfen hat. Wer aber heute Familien zusammenführt, unerlaubt über europäische Grenzen hinweg, muss mit einer Strafe rechnen, bis hin zu Gefängnis. Jetzt wird gegen Diether Dehm ermittelt, der für die Linkspartei im Bundestag sitzt und Schatzmeister der europäischen Linken ist. Er hat einen jungen afrikanischen Flüchtling von Italien nach Deutschland gebracht, wo inzwischen dessen Vater lebt. (mehr…)

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„Wir stehen vor einer neuen Aufrüstungswelle“

Der weltgrößte Friedenskongress findet am kommenden Wochenende statt. Organisator Reiner Braun erläutert, wie sich die momentane Schwäche der Bewegung überwinden lässt

Interview: Felix Werdermann

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Der Freitag: Herr Braun, Sie gehören zu den Organisatoren des IPB-Weltkongresses unter dem Motto „Disarm – for a climate of peace“ (Abrüsten – für ein Klima des Friedens). Die Konferenz geht von der Annahme aus, dass weltweit die Rüstung überfinanziert, der Frieden unterfinanziert sei. Lässt sich das belegen?

Reiner Braun: Es gibt leider kaum belastbare Zahlen. Aber wir haben versucht, das Verhältnis zu ermitteln zwischen Geldern für Friedensforschung und zivile Konfliktbearbeitung einerseits und Rüstungsausgaben andererseits. Wir sind bei ungefähr 1:50.000 rausgekommen, und das war konservativ gerechnet. (mehr…)

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Gabriel im CETA-Rausch

Der Wirtschaftsminister findet auf dem SPD-Parteitag eine Mehrheit für das umstrittene Handelsabkommen zwischen EU und Kanada. Bei den Wählern dürfte das nicht gut ankommen

Von Felix Werdermann

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Sigmar Gabriel hat die SPD auf Linie gebracht. CETA soll kommen, das sei ein „Riesenschritt nach vorn“. Der Handelsvertrag werde Wohlstand und Wachstum nach Europa und Kanada bringen. Und überhaupt: Wenn das fertig ausgehandelte Abkommen noch gekippt würde, könnten die Spielregeln der Weltwirtschaft künftig von den USA und China ausgehandelt werden, warnt Gabriel. Kurz: Die Handlungsfähigkeit Europas wäre in Gefahr! (mehr…)

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Weg mit dem Dreck

Die Grundlagen für die Suche nach dem Endlager sind gelegt. Aber vieles ist offen geblieben. Wie geht es weiter?

Von Felix Werdermann

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Es ist eine Mammutaufgabe: Für mindestens eine Million Jahre soll der hochradioaktive Atommüll sicher verwahrt werden. Wie kann die Suche nach dem besten Standort gelingen? Damit hat sich die vom Bundestag eingesetzte Endlagerkommission beschäftigt, inzwischen liegt ihr fast 700 Seiten dicker Abschlussbericht vor. Eines der Ziele war, eine „breite Zustimmung in der Gesellschaft für das empfohlene Auswahlverfahren“ zu gewinnen. Zumindest in diesem Punkt ist die Kommission gescheitert. (mehr…)

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