Tag-Archiv für 'ökologie'

Die Zeitung ohne Chef

Von Anarchisten gemacht, auf Demos verkauft: Die „Graswurzelrevolution“ berichtet monatlich über die Themen der Protestbewegungen. Nun ist die 400. Ausgabe erschienen

Von Felix Werdermann

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Anarchisten, das sind doch Chaoten. Werfen Steine, statt sich lange mit Argumenten aufzuhalten. Wie kann es sein, dass sie eine Zeitung herausgeben und dann auch noch so gut organisiert sind, dass es die Zeitung inzwischen fast ein halbes Jahrhundert lang gibt? Die Graswurzelrevolution erscheint monatlich, im Sommer macht sie Pause. Jetzt ist die 400. Ausgabe erschienen. (mehr…)

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Rette ich die Welt oder mein Geld?

Alle beziehen Ökostrom, aber beim Geld spielt die Ökologie keine Rolle mehr. Dabei gibt es Alternativen zu den großen Banken, die Kredite an Atom- und Kohlekonzerne geben

Von Felix Werdermann

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Ist die Energiewende jetzt am Ende? Der Windpark-Entwickler Prokon hatte doch versprochen: Alle Bürger können bei der Revolution von unten mitmachen, Genussrechte des Unternehmens kaufen und die erneuerbaren Energien dezentral ausbauen. Anders gesagt: Gutes tun und Geld verdienen. Nun aber steht Prokon vor der Insolvenz, tausenden Kleinanlegern drohen Verluste. Aber das ist kein Grund, zu resignieren. Im Gegenteil. Jetzt könnte endlich eine Diskussion entstehen zur Frage: Wie lässt sich die Welt mit Geld ein Stück grüner machen? (mehr…)

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Zweifelhaftes Öko-Handy

Gegen das Wegwerfen? Motorola will ein Smartphone mit austauschbaren Teilen entwickeln. Jens Gröger vom Öko-Institut ist skeptisch, ob das der Umwelt wirklich hilft

Interview: Felix Werdermann

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Ex und hop: Viele Handys werden schon nach kurzer Zeit weggeworfen, weil sie nicht mehr modern genug sind oder weil irgendetwas kaputt ist. Dadurch entstehen riesige Müllberge. In einer Kampagne fordern daher tausende Menschen neue Smartphones, bei denen sich einzelne Teile auswechseln lassen – etwa Kamera, Speicherkarte oder Display. Nun hat der Hersteller Motorola erklärt, solche Geräte entwickeln zu wollen. Jens Gröger vom Öko-Institut ist dennoch skeptisch.

Herr Gröger, Sie befassen sich beim Öko-Institut mit umweltfreundlicher Kommunikationstechnik. Motorola will nun ein Smartphone entwickeln, bei dem sich die einzelnen Komponenten austauschen lassen. Das müsste Sie doch freuen, oder?

Jens Gröger: Die Idee eines modularen Handys ist erstmal nicht schlecht. Es wird sicher ein paar Freaks geben, die Spaß daran haben, an ihrem Smartphone herumzuschrauben. Ich glaube aber nicht, dass sich das auf dem Markt durchsetzen wird. Und ob es am Ende tatsächlich zu einem niedrigeren Energie- und Ressourcenverbrauch führt, ist auch unklar. (mehr…)

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Versuch’s mal bei der Bank

Auf der Berufsmesse „Grüne Karriere“ werben Unternehmen mit umweltfreundlichen Jobs. Wem geht es wirklich um Überzeugung und wem nur um Grünfärberei?

Von Felix Werdermann

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Es sieht aus wie eine Ein-Mann-Demo. Klaus Siemon hat sein Rad mitgebracht, seinen Tisch mit den Solarzellen und jede Menge Buttons und Aufkleber mit der Anti-Atom-Sonne. Einen Button trägt er selbst an seiner Weste, die anderen verschenkt er, wenn er danach gefragt wird. Klaus Siemon passt nicht ganz in das Bild der Berufsmesse „Grüne Karriere“, die am Wochenende in Berlin stattfand. All die Menschen in Anzügen, mit Hemd und Krawatte.

Klaus Siemon sitzt an diesem Samstag lässig auf einem Hocker hinter seinem Stand. Normalerweise verkauft er Ökostrom, wirbt neue Kunden für die Hamburger Firma Lichtblick. Doch heute sucht der 52-Jährige neue Mitstreiter, andere Überzeugungstäter. „Wir brauchen Leute, die einfach engagiert sind“, sagt er. „Den Rest kann man lernen.“ Heißt: Wer Ökostrom verkaufen will, muss vor allem mit ganzem Herzen dabei sein. (mehr…)

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Die schwarz-grüne Gefahr

Eine Koalition mit der Union ist für die Grünen noch nicht vom Tisch. Sie könnten dann Kleinigkeiten durchsetzen. Der Preis wäre aber zu hoch: Sie rücken nach rechts

Von Felix Werdermann

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Ein bisschen dreist ist es schon. Rund 3,7 Millionen Deutsche haben die Grünen gewählt – für das linke Parteiprogramm, für eine Politik ohne Merkel, Seehofer und Co. Und was machen die grünen Spitzenpolitiker nach der Wahl? Sie bemühen sich, die Inhalte schnellstmöglich über Bord zu werfen.

Zwar sind die Sondierungsgespräche mit der Union vorerst gescheitert. Aber endgültig ist da nichts. Parteichef Cem Özdemir liebäugelt weiter mit der Union, und die Realos überbieten sich darin, ihre eigenen Wahlversprechen als Fehler darzustellen. Dabei ist das, was sie als Zukunftsvision für ihre krisengeplagte Partei verkaufen, nichts als Betrug am Wähler. (mehr…)

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