Tag-Archiv für 'journalismus'

Polizei gegen Protest und Presse

Bei der Besetzung des Braunkohletagebaus im Rheinland arbeitet die Polizei mit dem RWE-Konzern zusammen – und geht gegen Klimaaktivisten, aber auch gegen Journalisten vor

Von Felix Werdermann

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Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn es nun die Polizei aber extra betont, sagt das auch etwas aus: „Die Polizei ist weder Verbündeter von Energiekonzernen, noch Feind von friedlichen Versammlungsteilnehmern.“ Und: „Medienvertreter wurden nicht an der Ausübung der Pressefreiheit behindert.“ Vor wenigen Tagen hatten Klimaaktivisten mehrere Bagger im Braunkohletagebau Garzweiler bei Mönchengladbach blockiert, unter dem Motto „Ende Gelände“. Die Polizei machte offenbar gemeinsame Sache mit dem Energiekonzern RWE – und sie verwies Journalisten vom Gelände. (mehr…)

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„Wir brauchen einen linken Journalismus“

In zwei Wochen beginnt die Linke Medienakademie. Organisatorin Susanne Götze erklärt, was den Kongress so besonders macht und was im Medienbetrieb falsch läuft

Interview: Felix Werdermann


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Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, in rund zwei Wochen ist es so weit: Am 23. März startet die Linke Medienakademie, kurz LiMA. Wie schon in den vergangenen Jahren werden hunderte Journalisten und Aktivisten nach Berlin kommen, um sich fortzubilden, sich zu vernetzen und über die Trends im Mediensektor zu diskutieren. Susanne Götze ist im Organisationsteam der LiMA und Geschäftsführerin des Trägervereins. (mehr…)

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Der gläserne Journalist

Zwei „Zeit“-Journalisten klagen gegen das ZDF, welches ihre Nähe zu Lobbygruppen aufzeigte. Es stellt sich die Frage: Wie viel Transparenz brauchen die Medien?

Von Felix Werdermann

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Satire darf alles, Kabarett offenbar nicht. Derzeit stehen die Macher der ZDF-Sendung Die Anstalt vor Gericht. Es klagen zwei Zeit-Journalisten, Josef Joffe und Jochen Bittner. Ihre Namen wurden in einer Folge der Anstalt in Zusammenhang gebracht mit verschiedenen Lobbygruppen für pro-westliche Sicherheitspolitik. Verhandelt wurde nun vor Gericht, wer wo „Mitglied“ war oder ist und was man als „Organisation“ bezeichnen darf. Es sind spitzfindige Details, die für das Gewissen der klagenden Journalisten bedeutend sein mögen. Für den eigentlichen Skandal, der in der Sendung aufgezeigt wurde, ist das aber irrelevant: die Nähe von Journalisten zu Lobbyisten. (mehr…)

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Warum der Kapuzenpulli?

Der Kapuzenpulli ist durch Stefan Plöchinger zum Protestsymbol geworden – gegen die Überheblichkeit der Print-Journalisten. Was sagt das über dieses Kleidungsstück?

Von Felix Werdermann

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Die Grabenkämpfe zwischen Print- und Onlinejournalismus nehmen inzwischen absurde Formen an. Mittendrin ist Stefan Plöchinger, derzeit Online-Chef der Süddeutschen Zeitung, bald steigt er womöglich in die Chefredaktion auf. Einige leitende Print-Redakteure wollen das verhindern, die Personalie wird zum Thema in der Zeit, danach berichten andere Medien ebenfalls. Nun gibt es eine Solidarisierungswelle mit Plöchinger, dem „Kapuzenpulliträger“. Auf Twitter hat sich der Kapuzenpulli als Schlagwort schon etabliert.

Aber was hat der Konflikt mit einem Kapuzenpulli zu tun? Warum ist dieses Kleidungsstück innerhalb weniger Stunden zum Symbol des Onlinejournalismus geworden? (mehr…)

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Das Kanonenpulver des Edward Snowden

Gerhard Schröder wurde überwacht? Das ist keine große Überraschung. Aber die Enthüllung nützt Edward Snowden in seinem Kampf gegen die Staatsmacht

Von Felix Werdermann

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Überraschung! Angela Merkel war nicht die einzige deutsche Politikerin, deren Handy vom US-Geheimdienst NSA abgehört wurde. Wer hätte das gedacht? Edward Snowden vielleicht? Er hatte schon vor einigen Tagen im ARD-Interview gesagt: „Wir wissen, dass Angela Merkel von der National Security Agency überwacht wurde. Die Frage ist, wie logisch ist es anzunehmen, dass sie das einzige Regierungsmitglied ist, das überwacht wurde.“ (mehr…)

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