Tag-Archiv für 'journalisten'

Pressesprecher oder Presseverschweiger?

Wenn Journalisten kritisch nachfragen, tricksen Unternehmen. Der AKW-Betreiber Eon behauptet erst, die Zeit reiche nicht, um zu antworten – später will er dann nicht mehr

Von Felix Werdermann

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Selten bekommen die Leser mit, was sich zwischen Journalisten und Konzernen alles abspielt. Die Pressestellen der Unternehmen versorgen die Medienvertreter mit Informationen – oder auch nicht, wenn es dem eigenen Image schaden könnte. Manchmal wird auch mit fiesen Tricks gearbeitet. Meist merken die Journalisten das nicht, oder sie verschweigen es in ihren Berichten, weil sie sich bei den Pressestellen nicht unbeliebt machen wollen. Man ist schließlich auch in Zukunft auf Informationen angewiesen. (mehr…)

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Die Lokführer-Schelte der Journalisten

Die Leser sind Bahnkunden und deswegen gegen den Streik – so denken einige Redakteure und schreiben die GDL in Grund und Boden. Doch diese Sichtweise ist verkürzt

Von Felix Werdermann

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Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte. Das hat Karl Marx einmal geschrieben. Aber was ist, wenn die Lokomotiven nicht vom Fleck kommen? Dann gilt das in Deutschland schon als Revolution. Obwohl solche Streiks im Ausland gang und gäbe sind. Seit dem gestrigen Donnerstag legen die Lokführer auch den Personenverkehr teilweise lahm. Ihr Gewerkschaftschef Claus Weselsky ist mittlerweile zum Buhmann der Nation avanciert. Aber warum wird die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, GDL, in der medialen Öffentlichkeit eigentlich ständig gescholten? (mehr…)

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Suche Journalisten, biete Gratis-Luxusreise

Viele Journalisten lassen sich gerne von Konzernen zu Pressereisen einladen und schreiben Jubelartikel. Die Leser erfahren davon meist nichts. Muss der Staat eingreifen?

Von Felix Werdermann

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Sind Journalisten käuflich? Der Stahl-Konzern ThyssenKrupp hat sie jahrelang zu Luxusreisen eingeladen: Flüge in der ersten Klasse, Übernachtungen im Fünf-Sterne-Hotel, mehrtägige Safaris. Manch eine Reise soll 15.000 Euro pro Person gekostet haben, alles allein gezahlt von ThyssenKrupp.

Als die Welt darüber berichtete, führte das zu einem kleinen Skandal. Nun, etwa ein Jahr später, gab es eine kleine Premiere: Erstmals veranstalteten der Deutsche Presserat und der Deutsche Rat für Public Relations eine gemeinsame Diskussion – zu Praxis und Problemen von Pressereisen. Nur: Geändert hat sich seit der ThyssenKrupp-Affäre fast nichts. Noch immer ist es gang und gäbe – vor allem im Wirtschafts-, Auto- und Reisejournalismus –, dass sich Journalisten von Unternehmen und Verbänden einladen lassen und anschließend wohlwollend berichten. (mehr…)

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