Tag-Archiv für 'klimaschutz'

Eine große Luftnummer

Der Flugverkehr soll seine CO2-Emissionen künftig deckeln. Doch das nun beschlossene Abkommen hat viele Lücken

Von Felix Werdermann

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Als der Klimavertrag in Paris endlich stand, haben Politiker und Diplomaten gejubelt. Das war Ende des vergangenen Jahres. Jetzt wäre die Zeit, zu weinen. Die UN-Organisation für zivile Luftfahrt ICAO hat ein nahezu ungebremstes Wachstum des Flugverkehrs erlaubt, dabei ist das Fliegen die klimaschädlichste Methode der Fortbewegung. (mehr…)

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Wenn Umweltpolitik wirkt

Der Kampf gegen die umweltschädlichen FCKW ist geglückt, sie wurden weitgehend verboten. Nun schrumpft das Ozonloch. Lässt sich das Erfolgsmodell auch auf den Klimaschutz übertragen?

Von Felix Werdermann

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Endlich mal eine gute Nachricht! Das Ozonloch schließt sich – ungefähr in der Mitte des Jahrhunderts könnte es verschwunden sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher in einer Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde. Der Trend zur Heilung wird zwar schon seit längerem beobachtet, doch im vergangenen Herbst war das Ozonloch wegen Vulkanausbrüchen wieder etwas gewachsen – was Zweifel beförderte. Jetzt aber kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss: Insgesamt schrumpft das Ozonloch weiter. (mehr…)

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Wind aus den Segeln genommen

Die Bundesregierung will das Wachstum der Erneuerbaren bremsen. Das passt nicht zu den Klimazielen

Von Felix Werdermann

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In der Zeitung steht es schwarz auf weiß: „Regenerative Energien wie Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 Prozent unseres Strombedarfs decken.“ Es ist eine Anzeige für die Atomkraft, geschaltet von den großen Stromversorgern im Jahr 1993. Die Geschichte hat die Energiekonzerne eines Besseren belehrt. (mehr…)

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Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Auf dem Pariser Klimagipfel wurden tolle Ziele beschlossen. Lenken sie bloß davon ab, dass es auch in Zukunft an der Umsetzung hapert und immer noch zu viel CO2 ausgestoßen wird?

Von Felix Werdermann

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Was war der Jubel groß, als auf der Klimakonferenz in Paris das neue Abkommen beschlossen wurde. Selbst Umweltschützer sind begeistert. Endlich gibt es einen Vertrag, der das Kyoto-Protokoll ablöst, der alle Staaten in die Pflicht nimmt und der sogar noch fordert, die Erwärmung auf 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen. Aber kann der Freudenrausch nicht auch den Blick versperren? Lenkt das tolle 1,5-Grad-Ziel vielleicht davon ab, dass in Wirklichkeit sogar das 2-Grad-Ziel verfehlt wird? Selbst wenn alle Länder ihre nationalen Klimaschutzpläne komplett umsetzen, läuft es auf ungefähr 3 Grad hinaus. (mehr…)

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Kein Grund für Überschwänglichkeit

Selbst Umweltschützer jubeln über das Pariser Klimaschutz-Abkommen. In der Tat wurden Erfolge erzielt, doch die Beschlüsse haben ihre Haken

Von Felix Werdermann

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In Paris wurde ein neues Klimaabkommen beschlossen und selbst Umweltschützer sind begeistert. „Der internationale Klimaschutz hat einen großen Sprung nach vorn gemacht“, sagt etwa Regine Günther vom WWF Deutschland. Greenpeace ist etwas zurückhaltender. „Paris gibt der Welt Hoffnung“, sagt deren Klimaexperte Martin Kaiser. „Doch der Text ist übersät mit den Fingerabdrücken von Industrielobbyisten, die unseren Planeten und seine Atmosphäre zerstören.“ In der Tat gibt der Vertrag Grund zur Hoffnung, dass der Planet noch gerettet wird – aber keinen Grund zu überschwänglicher Freude. (mehr…)

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Zum Erfolg verdammt

Ein vorteilhaftes Abkommen für alle Staaten ist auf dem Klimagipfel in Paris erreichbar. Aber wird es auch gerecht sein?

Von Felix Werdermann

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Katar hat den höchsten CO2-Ausstoß der Welt. Jedenfalls, wenn man ihn pro Kopf berechnet. Im Durchschnitt verursacht dort jeder Mensch 40 Tonnen Kohlendioxid im Jahr, mehr als vier Mal so viel wie in Deutschland. Trotzdem muss Katar keinen Klimaschutz betreiben. Laut Kyoto-Protokoll zählt der monarchistische Staat im Nahen Osten nämlich zu den Entwicklungsländern – und die dürfen bisher so viele Treibhausgase in die Luft pusten, wie sie wollen. Allerdings ist Katar bekanntlich gar nicht arm. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei rund 100.000 US-Dollar pro Kopf, reicher sind nur Luxemburg und Norwegen. Weil Katar aber als Entwicklungsland gilt, kann es sogar noch Geld für die Anpassung an Folgen der Erderwärmung bekommen. Die anderen Staaten müssen zahlen. Gerechtigkeit sieht anders aus. (mehr…)

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Ein sauberes Geschäft

Umweltschützer wollen Banken und Investoren auf Öko-Kurs zwingen und so Kohlekonzernen das Kapital entziehen. Kann das gelingen?

Von Felix Werdermann

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Es ist eine Krötenwanderung der besonderen Art, zu der die Umweltorganisation „Urgewald“ aufruft. Die Kröten, das Geld umweltbewusster Bürger, sollen künftig ethischen und ökologischen Kriterien folgen – und nicht mehr dem Profit. Konkret heißt das, gegebenenfalls die Bank zu wechseln. Atom- und Kohleindustrie würde so der Geldhahn zugedreht. Im ökologischen Bankerslang heißt das Divestment, also Rückzug von Geld aus Unternehmen. (mehr…)

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Zu viel Klimaschmutz

Der Emissionshandel ist kaputt, die EU könnte ihr CO2-Ziel verfehlen. Jetzt wird der Markt notdürftig repariert

Von Felix Werdermann

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Es ist kein gutes Zeichen, wenn selbst Experten das wichtigste Klimaschutzinstrument kaum noch verstehen. Seit Jahren setzt die Europäische Union all ihre Hoffnungen in den Emissionshandel und seit Jahren liegt der Markt mit Zertifikaten für CO2-Abgase am Boden. Das zentrale Instrument gegen die globale Erwärmung hat versagt und wird immer nur notdürftig repariert. Unter dem Druck der Industrielobby wurde aus der schönen Idee ein kaum durchschaubarer Berg an Paragrafen mit zahlreichen Ausnahmen und Hintertürchen.

Für den Klimaschutz ist das fatal, denn fast die Hälfte des europäischen CO2-Ausstoßes soll mit Hilfe des Emissionshandels reduziert werden. Die Umweltstiftung WWF warnt: „Die dauerhafte Lähmung des Emissionshandel-Systems hätte dramatische Auswirkungen auf die Klimaschutzpolitik.“ Oder anders gesagt: Wenn es so weiterläuft wie bisher, kann die EU ihre eigenen langfristigen Ziele vergessen. (mehr…)

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Das Windrad als Tötungsmaschine?

In der neuesten Tatort-Folge protestieren Naturschützer gegen einen Windpark auf See. Angeblich werden hunderte Vögel durch die riesigen Rotorblätter getötet. Stimmt das?

Von Felix Werdermann

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Manchmal sind die Guten kaum zu erkennen. Ein Unternehmer will in der Nordsee einen riesigen Windpark errichten, verspricht Arbeitsplätze und grünen Strom. Eine Gruppe aus Naturschützern will das verhindern und veröffentlicht ein heimlich gedrehtes Video mit Vögeln, die von den Rotorblättern erschlagen werden. Die aktuelle Tatort-Folge (noch eine Woche lang in der ARD-Mediathek zu sehen) dreht sich um genau diesen Konflikt, über den man sonst wenig hört. Ökos gegen Ökos.

Aber was ist dran an den Vorwürfen, die von den Umweltschützern im Krimi erhoben werden? (mehr…)

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„Nicht mehr an die Regierenden appellieren“

Beim UN-Klimagipfel im Dezember wird nichts Brauchbares herauskommen, prognostiziert die Umweltaktivistin Melanie Schubert. Trotzdem mobilisiert die Klimabewegung nach Paris

Interview: Felix Werdermann

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Der Freitag: Frau Schubert, Sie sind Klimaschützerin und engagieren sich in der Gruppe AusgeCO2hlt. Im Dezember soll in Paris ein neues Klimaabkommen beschlossen werden, dieses Jahr ist also ein Schicksalsjahr für die zukünftige Klimapolitik weltweit.

Melanie Schubert: Nicht ganz. Die Diplomaten werden auf der UN-Konferenz nicht die notwendigen Entscheidungen treffen, um die Erderwärmung aufzuhalten oder auch nur einzudämmen. Das müssen wir Aktivisten selber machen. Deswegen wird 2016 mindestens genauso spannend wie 2015. (mehr…)

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