Tag-Archiv für 'un'

Die den Knall nicht hören

Die Regierung boykottiert das internationale Atomwaffenverbot. Dagegen ist die Deutsche Bank pazifistisch

Von Felix Werdermann

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Stolz twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert am vorigen Freitag den Wahlerfolg: „Engagement für Frieden und Sicherheit weltweit: #Deutschland wird 2019 und 2020 Mitglied im @UN-Sicherheitsrat.“ Die Bundesregierung hat jetzt zwei Jahre lang einen Sitz im wohl wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen. Ob in der deutschen Politik aber das „Engagement für Frieden und Sicherheit weltweit“ stets an erster Stelle steht, darf getrost bezweifelt werden. (mehr…)

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Bürger gegen Bomben

Die große Mehrheit der Deutschen will, dass die US-Atombomben aus Büchel verschwinden und Nuklearwaffen verboten werden. Was macht die Bundesregierung?

Von Felix Werdermann

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Die ganze Welt schaut beängstigt auf Nordkorea, wenn der dortige Machthaber Kim Jong Un seine Nuklearwaffen testet. „Öffentlich kaum Beachtung finden hingegen die anderen der weltweit mehr als 15.000 existierenden Atombomben“, sagt Inga Blum. Sie sitzt im Vorstand der deutschen Sektion von den Internationalen Ärzten zur Verhütung eines Atomkriegs, IPPNW. Mehr als 90 Prozent der Nuklearwaffen gehörten den USA oder Russland, erzählt sie. Rund 20 US-Atombomben seien auch in Deutschland stationiert: auf dem Gelände des rheinland-pfälzischen Fliegerhorsts in Büchel. (mehr…)

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Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Auf dem Pariser Klimagipfel wurden tolle Ziele beschlossen. Lenken sie bloß davon ab, dass es auch in Zukunft an der Umsetzung hapert und immer noch zu viel CO2 ausgestoßen wird?

Von Felix Werdermann

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Was war der Jubel groß, als auf der Klimakonferenz in Paris das neue Abkommen beschlossen wurde. Selbst Umweltschützer sind begeistert. Endlich gibt es einen Vertrag, der das Kyoto-Protokoll ablöst, der alle Staaten in die Pflicht nimmt und der sogar noch fordert, die Erwärmung auf 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen. Aber kann der Freudenrausch nicht auch den Blick versperren? Lenkt das tolle 1,5-Grad-Ziel vielleicht davon ab, dass in Wirklichkeit sogar das 2-Grad-Ziel verfehlt wird? Selbst wenn alle Länder ihre nationalen Klimaschutzpläne komplett umsetzen, läuft es auf ungefähr 3 Grad hinaus. (mehr…)

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Kein Grund für Überschwänglichkeit

Selbst Umweltschützer jubeln über das Pariser Klimaschutz-Abkommen. In der Tat wurden Erfolge erzielt, doch die Beschlüsse haben ihre Haken

Von Felix Werdermann

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In Paris wurde ein neues Klimaabkommen beschlossen und selbst Umweltschützer sind begeistert. „Der internationale Klimaschutz hat einen großen Sprung nach vorn gemacht“, sagt etwa Regine Günther vom WWF Deutschland. Greenpeace ist etwas zurückhaltender. „Paris gibt der Welt Hoffnung“, sagt deren Klimaexperte Martin Kaiser. „Doch der Text ist übersät mit den Fingerabdrücken von Industrielobbyisten, die unseren Planeten und seine Atmosphäre zerstören.“ In der Tat gibt der Vertrag Grund zur Hoffnung, dass der Planet noch gerettet wird – aber keinen Grund zu überschwänglicher Freude. (mehr…)

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„Wir wollen Selbstkritik“

Auch die Bundesrepublik verstößt gegen internationale Vorgaben, sagt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Interview: Felix Werdermann

der Freitag: Frau Rudolf, bei Menschenrechtsverletzungen denken viele zuerst an Diktaturen. Gibt’s das überhaupt in Deutschland?

Beate Rudolf: Ja. In allen Ländern der Welt werden Menschenrechte verletzt. Deshalb müssen auch alle Länder, die die Verträge unterschrieben haben, regelmäßig über ihre Fortschritte im Menschenrechtsschutz berichten. Dabei wird deutlich: Die Verstöße unterscheiden sich in Art und Umfang.

Wo verletzt Deutschland denn die Menschenrechte?

Nicht ausreichend beachtet werden zum Beispiel die Rechte von Kindern, Flüchtlingen oder Menschen mit Behinderung. (mehr…)

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Versuchen wir das Unmögliche!

Die Klimaverhandlungen in Peru über CO2-Reduktionen scheinen so gelaufen zu sein wie immer. Doch wer genau hinschaut, erkennt eine neue Strategie – und die gibt Hoffnung

Von Felix Werdermann

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Es ist zu einem Ritual geworden: Immer kurz vor Weihnachten treffen sich die Klimadiplomaten aus aller Welt zu einer Konferenz, diskutieren eifrig, verlängern das Treffen noch, um nach teils schlaflosen Nächten ein Ergebnis zu verkünden, das anschließend von Umweltorganisationen und Medien zerpflückt wird. Auf den ersten Blick war es in diesem Jahr bei der Konferenz in Lima auch so. Doch wer genau hinschaut, entdeckt Ansätze einer neuen Strategie. (mehr…)

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