Tag-Archiv für 'werbung'

Flüchtlinge? No Way!

Australien schaltet weltweit Anzeigen, um Menschen davon abzuhalten, illegal einzureisen. Kritiker sind entsetzt. Aber ist die Warnung vor der Küstenwache so falsch?

Von Felix Werdermann

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Es mutet an wie ein Filmplakat: Ein Schiff allein auf hoher See, die Wellen meterhoch, der Himmel gefährlich dunkel. Darüber der Schriftzug in Großbuchstaben: „NO WAY!“ In Wirklichkeit handelt es sich um eine Werbeanzeige. Australien befindet sich im Krieg gegen die Flüchtlinge und macht nun Propaganda in aller Welt, um potentielle Einwanderer abzuschrecken. In 16 Sprachen wurde die Kampagne übersetzt, es gibt große Zeitungsanzeigen und einen Film, der bei Youtube zu begutachten ist. (mehr…)

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Im Zweifel für die Raute

Die Unternehmensgruppe Tengelmann wirbt in einer Zeitungsanzeige für Merkel. Die Empörung ist groß, jedoch völlig zu unrecht: Die Werbung ist transparent und entlarvend

Von Felix Werdermann

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Was war die Aufregung groß: Ein Unternehmen mischt sich in den Wahlkampf ein, dabei haben Firmen doch politisch unabhängig zu sein! Oder?

Zwei Tage vor der Bundestagswahl schaltet die Tengelmann-Gruppe eine ganzseitige Anzeige im Handelsblatt. Links der Steinbrück-Stinkefinger, rechts die Merkel-Raute. Darunter die Wahlempfehlung: „Im Zweifel für die Raute.“

Solch eine direkte Sympathiebekundung eines Großkonzerns via Zeitungsanzeige war in diesem Wahlkampf bislang noch nicht zu sehen. Und sofort stellt sich die Frage: Ist das legitim? Darf ein Unternehmen seine wirtschaftliche Macht nutzen, um das Ergebnis der Bundestagswahl zu beeinflussen? (mehr…)

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Das Problem ist die Werbung

Im Internet werden Unterschriften gegen die Erhebung der Einschaltquote gesammelt. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten aber besser die Werbe-Spots verbannen

Von Felix Werdermann

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Qualität statt Quote. Schon aus Eigeninteresse dürfte Stefan Hermes diese Position vertreten. Er ist Dokumentarfilmer und sammelt im Internet Unterschriften für ein Ende der Einschaltquotenerhebung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Auf der Seite wegmitderquote.de haben in den ersten Tagen 400 Personen den Appell unterzeichnet. Ginge es nach der Quote, wäre das ein überschaubarer Erfolg. Aber Hermes will die Unterschriften auf jeden Fall an den deutschen Bundestag übergeben. Eigentlich wären jedoch ARD und ZDF die richtigen Adressaten.

„Sender und Redaktionen sollten sich wieder über Inhalte, nicht über die Marktanteile ihres Programms definieren können“, schreibt Hermes in seinem Aufruf. Dafür muss freilich die Einschaltquote nicht abgeschafft werden, wohl aber die Werbung. (mehr…)

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